IBM Kritik an Linux
Ich habe gerade eine interessante Kritik von IBM über Linux gelesen. IBM kritisiert die grafischen Benutzeroberflächen die bei vielen Distributionen genutzt werden. Die GUI`s seien nicht wirklich optimiert sondern viel zu sehr an der Benutzeroberfläche von Windows orientiert.
Meiner Meinung nach ist aber genau das ein Schritt in die richtige Richtung. Linux immer anwenderfreundlicher zu gestalten um es einer breiteren Masse an Usern zugänglich zu machen. Ich denke mal gerade eine benutzerunfreundliche Umgebung schreckt viele potentielle neue Linux Einsteiger ab.
Ein weiterer Kritikpunkt sei die uneffiziente Nutzung der Energieresourcen. Unter Linux könnte man dies noch viel mehr optimieren, und mit einer intelligenteren Verteilung der Energie-Ressourcen das Potential mehr ausschöpfen. Dies hätte nicht nur umweltfreundlichere Nutzen sondern auch für die User durch beispielsweise längere Akku-Laufzeiten. In diesem Punkt stimme ich voll und ganz zu. Energie kann und muß einfach effektiver genutzt werden.


BatGirl am 24. Aug 2008 09:41
Teilweise muss ich IBM da recht geben. Sie haben es ja mit OS/2 vorgemacht, dass es auch anders geht.
Hier wird mit Schablonen gearbeitet ( z.B. Brief, Fax, Notiz, etc. ), man braucht nicht darüber nachdenken welches Programm man verwendet, das erledigt das System.
Hab mal 2 Jahre damit gearbeitet, kommt dem natürlichen Arbeiten noch am nächsten.
OS/2 ist aber tot und alles orientiert sich an Windows. Vielleicht wäre ein umdenken sinnvoll, wäre sicherlich kein so großer Aufwand.
lg – Susanne
Kingston am 1. Apr 2009 13:43
Es geht allerdings nicht um einen Vergleich mit Windows. Sondern dass Gnome, KDE, XFCE, LXDE, und die kleineren Desktopmodule mehr als nur Kitsch sind. Nämlich mehr als nur Abbilder eines modernen Dektopcomputers. Mir fehlt da der gewisse Reiz und der ist nicht unwichtig. Letztlich steht Linux zwischen zweii Stühlen: Konsole/Shell und GUI, während manche behaupten, man würde mit der Konsole mehr Funktionen erhalten, ist es kein Widerspruch sowohl Konsole als auch GUI zu haben, aber allein die Zugriffsrechte verunmöglichen eine vollständige Bedienung allein durch die GUI.
Auch dass ein Mensch vor dem Computer sitzt, und dieser kein Programmierer sein braucht, ist ein Grund mehr, für Barrierefreiheit zu sorgen. Wem Sicherheit am Herzen liegt, der sollte wählen dürfen, die Zugriffsrechte so einzustellen. Aber bislang ist es so, dass auch für den nromalen Nutzer das billige Kopieren von zB “Backgrounds”, die man sich in den Systemordner kopiert hat (/usr/share/backgrounds) nur über die shell zu leisten ist.
Ausserdem halte ich Linux im Grundsystem noch für einen Flickenteppich. Die einzelnen Applikationen sind super, aber das System, auf dem diese laufen, ist gelinde gesagt schäbig und stolpert über Unzulänglichkeit im Code. Es liegt eben nicht immer an den Hardwaretreibern, dass Leute sagen: “Linux ist scheisse”, sondern tatsächlich am Code. Und dass Linux leicht instabil wird, liegt an den verschiedenen Applikationen via Module, wo mehrere Prozesse sich in Quere kommen können. keine Rede davon, dass ein Update von Ubuntu 8.10 auf 9-04 reibungslos funktioniert. Da wird vorgegaukelt, dass man Linux einmal installieren braucht und dann nie wieder. Nichts ist weiter von der Wahrheit entfernt. Wenn man neue HARDWARE installiert, ist es am einfachsten, wenn nicht sogar allein die möglliche Lösung, Linux neu zu installieren.
Kein Wunder, dass Linux nur bei 4% aller Nutzer verteilt ist. Und das liegt nicht an den DAUS, oder an die Verwöhnung durch Windows, sondern an Linux. Das für viele selbst ein “GAU” ist.
irgendwer am 14. Jul 2011 15:07
Meiner Meinung nach ist Linux eine billige Kopie von Windows nur mit anderem Dateisystem. Sogar die Auslagerungsdatei wurde als Swapdatei übernommen. Statt effiziente Arbeitsspeicher I/O eine Swapdatei.
Nach 6 Monaten Test, bekommen alle Distributionen von mir eine klare Absage im Jahre 2011.
http://imageshack.us/photo/my-images/231/lllyf.jpg/