Digikam
| Digitalkamera einrichten | Digikam öffnen / Menü / Einstellungen / Digikam einrichten / Kameras / Automatische Erkennung |
| Digitalkamera nicht automatisch erkannt | Digikam öffnen / Menü / Einstellungen / Digikam einrichten / Kameras / Hinzufügen / USB Mass Storage auswählen / rechts unten den Mountpfad angeben
(um diesen herauszufinden mit Konqueror ins Verzeichnis media wechseln und den Pfad kopieren z.B.: /media/usb-storage-000070363025:0:0:0p1) |
| Alben | So wie die Verzeichnisstruktur im Albumbibliothekspfad angelegt ist, so legt auch Digikam synchron die Alben an. Um ein neues Album zu erstellen entweder im Konqueror einen neuen Ordner anlegen oder direkt in Digikam unter Menü / Album / Neues Album. |
| Albumbibliothekspfad | Dies bezeichnet den Pfad unter dem die Fotos in Alben (Ordnern) gespeichert werden. Geändert werden kann dies unter Menü / Einstellungen / Digikam einrichten / Alben / Albumbibliothekspfad. |
| Albumkollektion zuweisen | Wenn man seine Alben nach Kollektionen sortieren will muß man zuerst jedem Album eine Kollektion zuweisen. Dies tut man indem man mit der rechten Maustaste auf ein Album “klickt”, Albumseigenschaften bearbeiten auswählt und die gewünschte Kollektion zweist. |
| neues Kollektionskriterium | Menü / Einstellungen / Digikam einrichten / Alben / Album Kollektionstypen / Hinzufügen |
KMail einrichten
| Grundeinstellungen | Kmail öffnen / Menü / Einstellungen / KMail einrichten / Identitäten / Neu / Name und E-Mail angeben
Netzwerk / Versand / Hinzufügen / Versandart SMTP / Angaben machen (beispielsweise): NAME: GMX Netzwerk / Empfang / Hinzufügen / POP3 / Angaben machen (beispielsweise): NAME: GMX |
| E-Mails beim Start abrufen | KMail öffnen / Menü / Einstellungen / KMail einrichten / Netzwerk / Empfang / Beim “Start nach E-Mail sehen” ankreuzen |
| Prüfintervall des Posteingangs | KMail öffnen / Menü / Einstellungen / KMail einrichten / Netzwerk / Empfang / Eingangspostfach auswählen / Ändern / Registerkarte Allgemein / “Posteingang regelmäßig überprüfen” ankreuzen / Prüfintervall festlegen |
| Standard E-Mail für den Versand ändern | KMail öffnen / Menü / Einstellungen / KMail einrichten / Identitäten / Neu / einen Namen angeben / Registerkarte Allgemein / erneut Namen und E-Mail angeben
Nun kann man mit dem Button “Als Standard verwenden” eine neue Standard E-Mail zum Versand der Nachrichten festlegen. Ab sofort hat man auch die Möglichkeit beim Versand neuer Nachrichten zwischen den vorhandenen Identitäten zu wechseln. |
| Neue Nachrichten in Kontrollleiste anzeigen | KMail öffnen / Menü / Einstellungen / KMail einrichten / Netzwerk / Empfang / “Anzeige über Systemabschnitt der Kontrollleiste anzeigen” aktivieren |
Konqueror Einstiegshilfe
| Desktop-Verknüpfung erstellen | Konqueror öffnen / in das gewünschte Verzeichnis wechseln / Datei auswählen die verknüpft werden soll / mit gedrückter linken Maustaste auf den Desktop ziehen und loslassen / “Hiermit verknüpfen” auswählen und das Symbol an die gewünschte Stelle bewegen |
| Konqueror maximiert starten | Konqueror öffnen / in das gewünschte Startverzeichnis wechseln / Menü / Einstellungen / Ansichtsprofil “filemanagement” speichern / Fenstergröße im Profil speichern / speichern |
| Kontextmenü erweitern (“als root bearbeiten”) | Manche Dateien lassen sich nur als root editieren. Um das Kontextmenü (“rechtsklick” im Konqueror) um die Aktion “als root bearbeiten” zu erweitern gibt es folgenden Download:
http://www.kde-apps.org/content/ download.php?content=11998 Diese Datei (edit as SU.desktop) muß man in das Verzeichnis file:/opt/kde3/sha re/apps/konqueror/servicemenus entpacken. Danach sollte das Kontextmenü um die Aktion “als root bearbeiten” erweitert worden sein. |
| Startverzeichnis des Konquerors ändern | Konqueror öffnen / in das gewünschte Startverzeichnis wechseln / Menü / Einstellungen / Ansichtsprofil “filemanagement” speichern / speichern |
| FTP und der Konqueror | Um mit dem Konqueror auf einen FTP-Server zugreifen zu können muß man die URL im nachfolgenden Format in der Adreßzeile eingeben und anschließend der Passwortaufforderung folgen.
ftp://username@ftp.meintestserver.de |
| versteckte Dateien und Ordner anzeigen | Damit der Konqueror versteckte Dateien und Ordner (.sosiehtdasaus) anzeigt muß man im Menü / Ansicht / “Versteckte Dateien anzeigen” einen Haken setzen. |
| Konqueror als root öffnen | K-Menü / System / Dateiverwaltung / Konqueror (Systemverwaltungs-Modus)
Für den Fall das man als “normaler” Benutzer eingeloggt ist und beispielsweise eine Systemdatei ändern will hat man unter KDE die Möglichkeit den Konqueror im Systemverwaltung-Modus zu öffnen. |
| Konqueror maximiert starten | Konqueror öffnen / in das gewünschte Startverzeichnis wechseln / Menü / Einstellungen / Ansichtsprofil “webbrowsing” speichern / Fenstergröße im Profil speichern / speichern |
| POPUP Blocker | Konqueror öffnen / Menü / Einstellungen / Konqueror einrichten / Java & JavaScript / Registerkarte / Javascript / bei “neue Fenster öffnen” entweder “Intelligent” oder “Ablehnen” wählen |
Gimp Grundlagen
| Fensterpositionen speichern | Da man mit Gimp mit einer Vielzahl von Fenstern arbeitet ist es hilfreich die Positionen der Fenster einer Sitzung zu speichern, um sie nach einem Neustart an der gewohnten Position wiederzufinden.
Gimp-Hauptmenü / Datei / Einstellungen / Sitzung / Fensterpositionen jetzt speichern |
| Kreis zeichnen | Malwerkzeug “einen ellyptischen Bereich wählen” / Shift und die linke Maustaste gedrückt halten / Größe durch Mausbewegung festlegen / “rechtsklick” Bearbeiten / Auswahl nachziehen / gewünschte Einstellungen machen und bestätigen |
| feinen Kreis zeichnen | Malwerkzeug “einen ellyptischen Bereich wählen” / Shift und die linke Maustaste gedrückt halten / Größe durch Mausbewegung festlegen / “rechtsklick” Auswahl/ Pfad aus Auswahl / “rechtsklick” Bearbeiten / Pfad nachziehen / gewünschte Einstellungen machen und bestätigen |
| Linie zeichnen | Malwerkzeug auswählen (Pinsel / Stift) / Startpunkt setzen mit “linksklick” / Shift gedrückt halten / Endpunkt setzen |
| Filter sind gesperrt | Am einfachsten “rechtsklick” auf das zu bearbeitende Bild klicken und Bearbeiten / Kopieren auswählen. Anschließend Menü / Datei/ Neu und dann erneut “rechtsklick” / Bearbeiten / Einfügen. Nun sollten wieder alle Filter auf die gewünschte Graphik anwendbar sein. |
| Screenshot | Gimp-Hauptmenü / Datei / Holen / Screen Shot und darauf achten, dass das gewünschte Fenster für den Screen Shot direkt unter dem Screen Shot-Aufnehemen-Dialog liegt. |
| Helligkeit und Kontrast | Menü / Werkzeuge / Farben / Helligkeit-Kontrast |
| Farbton und Sättigung | Menü / Werkzeuge / Farben / Farbton-Sättigung |
| Graphik verkleinern | Menü / Werkzeuge / Transformationen / Skalieren
Dabei sollte man aber beachten das die Graphik verzerrt wird soweit man im Gimp-Hauptdialog nicht bei Höhe und Breite beibehalten ein Kreuz gesetzt hat. |
| Graphik zuschneiden | Menü / Werkzeuge / Transformationen/Zuschneiden – Größe ändern / gewünschten Bereich festlegen / auf Zuschneiden “klicken” |
| Graphik drehen | “Symbol” oder Menü / Bild / Transformationen / gewünschte Grad zum Drehen auswählen |
| rückgängig machen | Um bei einem länger zurückliegenden Ausgangszustand wieder zum Originalbild zu gelangen ist es am einfachsten unter Menü / Bearbeiten / Journal den gewünschten Zustand wiederherzustellen. Doch Vorsicht! Da ab einer gewissen Anzahl von getätigten Änderungen nicht mehr wiederhergestellt werden kann empfiehlt es sich zwischenzuspeichern. |
| schwarzweiß Foto | Menü / Bild / Modus / Graustufen |
| Logo mit Schrift | Gimp-Hauptmenü / Xtns / Script-Fu / Logos / ein Skript auswählen / Text und Farben auswählen |
Turbolister unter Linux
Da sich Turbolister bei mir standhaft geweigert hat mit wine zu funktionieren habe ich mir folgenden Workaround einfallen lassen.
Was brauche ich dazu?
Für diese Anleitung braucht man eine Windows98-CD. Diese ist (wenn man sowas nicht noch irgendwo rumfliegen hat) leicht bei diversen Auktionshäusern zu bekommen.
Installation von qemu
Zuerst muss man qemu installieren. Dazu gibt es unter http://fabrice.bellard.free.fr/qemu/ einen Downloadbereich. Bei vielen Distributionen ist auch schon ein passendes Paket vorgefertigt (z.B. unter (K)Ubuntu als deb-Paket auf den /universe Repositories).
Dazu sind auch folgende Seiten interessant:
http://www.learninglinux.de/tutorials/swlinux.php
http://www.learninglinux.de/tutorials/compilieren.php
Installation von Windows98 auf qemu
Um unter qemu Windows98 zu installieren muss man erst ein Festplattenimage erzeugen (auf welches dann das Windows installiert wird).
qemu-img create -f raw win98.img 3000M
Nun haben wir eine virtuelle Festplatte in Form einer .img-Datei auf die wir nun das Windows98 installieren können. Anschließend legen wir die Windows98-CD in das Laufwerk /dev/cdrom ein und starten die Installation:
qemu -m 256 -localtime -user-net -cdrom /dev/cdrom -hda win98.img -boot d
Die Optionen bedeuten:
-m 256 Arbeitsspeicher auf 256MB festlegen
-localtime Selbe Zeit wie beim Linuxsystem
-user-net Netzerkkarte emulieren (bis Vers. 0.7.2, ab dieser -net nic -net user)
-cdrom /dev/cdrom CD-Laufwerk mit einbinden
-hda win98.img virtuelle Festplatte bekannt geben
-boot d qemu soll von der cdrom booten
Nun wird die Installations-CD gebootet und wir müssen die virtuelle Festplatte win98.img erst noch partitionieren und formatieren. Dazu wird beim ersten Menü der Punkt 2. Von CD-ROM starten ausgewählt und im nächsten Menü ebenfalls der Punkt 2. Computer mit CD-ROM Unterstützung starten ausgewählt. Dann kommen wir zur DOS-Eingabeaufforderung, in der wir
fdisk
eingeben. Dann eine primäre Dos-Partition in der kompletten Größe erstellen und danach fdisk wieder beenden und das qemu-Fenster schließen. Anschließend wird qemu wieder neu gestartet mit
qemu -m 256 -localtime -user-net -cdrom /dev/cdrom -hda win98.img -boot d
Wieder Punkt 2. Von CD-ROM starten und dann nochmal Punkt 2. Computer mit CD-ROM Unterstützung starten auswählen und in der Eingabeaufforderung
d:
cd win98
format c:
eingeben. Mit ja bestätigen und abwarten bis die Formatierung abgeschlossen ist. Wieder ist ein Neustart fällig, aber diesmal gehen wir im 2. Menü auf den Punkt 1. Windows Setup von CD-ROM starten und die Installationsanleitung von Win98 befolgen. Nach erfolgreicher Installation wird das Windows in a Window (im folgenden nenne ich es einfach WiaW) mit dem Befehl
qemu -m 256 -localtime -user-net -hda win98.img -boot c
gestartet. (Bei neueren Versionen Änderungen der Optionen beachten)
Wie installiere ich nun Turbolister unter WiaW?
Ist WiaW gestartet, dann hat man zwei Mauszeiger.
1. Linux-Mauszeiger
2. Windows (WiaW)-Mauszeiger
Um vom Linux-Mauszeiger auf den Windows-Mauszeiger umzuschalten, muss man in das WiaW-Fenster klicken.
Um wieder zurückzuschalten, muss man die Tasten Strg+Alt drücken. Nun noch die Netzwerkverbindung unter WiaW einstellen. Internet-Explorer starten, dann auf Extras -> Internetoptionen -> Verbindungen -> Netzwerk -> Automatische Suche der Einstellungen gehen.
Als erstes müssen die neuesten Versionen von MDAC (im Moment 2.8) und von MS-JET (im Moment 4 SP8) runtergeladen und installiert werden.
Danach kann man den Turbolister runterladen und installieren. Die Vorgehensweise ist wie unter einem normalen Windows.
Beim Erststart von Turbolister wird eine große Datenbank erzeugt, daher kann dieser durchaus einige Stunden dauern.
Wie bekomme ich nun die Bilder, die ich unter Linux habe auf die WiaW-Plattform?
Dazu gibt es das Programm lomount. Unter folgender Adresse:
http://www.dad-answers.com/download/qemu/utilities/
gibt es das Paket “qemu-hd-mounter.tar.gz”.
Installation von lomount
tar zxvf qemu-hd-mounter.tar.gz
cd lomount
make
cp lomount /usr/local/bin
Damit kann man dann die virtuelle Festplatte, welche ja in der Image-Datei win98.img ist, wie ein ganz normales Laufwerk einbinden:
mkdir /mnt/qemu
lomount -diskimage win98.img -partition 1 /mnt/qemu
Natürlich benötigen alle Befehle ab dem cp-Befehl root-Rechte. Ausgehängt wird das wieder mit
umount /mnt/qemu
So, nun wünsche ich viel Spaß mit dem einzigen Programm für das es noch keine Entsprechung unter Linux gibt.
Verfasser des Artikels: Dirk (PTS)
SpamAssassin und KMail
Wer kennt sie nicht, die vielen kleinen und großen Mails, die tagtäglich die Mailbox zumüllen, Spam-Mails.
Um sich davor zu schützen gibt es unter anderem SpamAssassin, ein Filterprogramm das Werbemails erkennt.
Wo krieg ich das Programm her?
Wenn es nicht mit der Distribution mitgeliefert wird, kann man es bei The Apache SpamAssassin Project downloaden.
Wie kann ich es installieren?
Wenn es bei der Distribution dabei ist kann man es einfach vom Installationsmedium installieren.
Auf der Homepage gibt es 3 Versionen:
Als tar.gz-, als tar.bz2- und als zip-File.
RPM-Pakete: können direkt aus dem tar-File erstellt werden, durch Eingabe von:
rpmbuild -tb Mail-SpamAssassin-x.x.x.tar.gz
Debian-User : installieren das Paket mit
apt-get install spamassassin
Gentoo-User : Installation durch
emerge mail-filter/spamassassin
Installation aus den Sourcen :
- tar xzvf Mail-SpamAssassin-x.x.x.tar.gz
- in das Quellcode-Verzeichnis wechseln
- perl Makefile.pl (Perl muss installiert sein!)
- make spamassassin
- make install
SpamAssassin kann auch ohne root-Rechte im eigenen /home-Verzeichnis installiert werden.
Einfach in einem Verzeichnis (z.B. /home/user/bin) entpacken, dann die gleichen Schritte wie oben, aber ohne make install.
Die Konfigurationsdateien und Filterregeln werden im Unterverzeichnis rules (also /home/user/bin/rules) abgelegt.
Bei normaler Installation in /usr/share/spamassassin/.
Achtung, die Verzeichnisse können bei verschiedenen Distributionen unterschiedlich sein!
SpammAssassin und KMail
Dazu muss der Filter in KMail aktiviert werden.
- Menü Einstellungen
- Menüpunkt Filter einrichten
- neuen Filter erstellen
- bei Filterbedingungen Trifft auf alle folgenden zu “Feld im Vorspann” eingeben
- Filteraktion durch Programm leiten
- spamassassin -P oder
- /home/user/bin/SpamAssassin/spamassassin -P -c /home/user/bin/SpamAssassin/rules eingeben
Whitelist und Blacklist
Im Unterverzeichnis rules liegt die Datei
user_prefs.template, damit lässt sich Spamassassin an die eigenen Bedürfnisse anpassen.
Einmal ohne Parameter aufrufen und mit Strg+D wieder beenden. Damit kopiert das Programm diese Vorlage in das Verzeichnis /home/user/.spamassassin/, welches neu angelegt wird.
Die Konfiguration ist einfach, weil die Datei selbsterkläred ist.
Hier kann man eine Whitelist für bestimmte Adressen angeben, um eine Verwechslung mit Spam zu vermeiden.
Beispiele:
whitelist_from webmaster@learninglinux.de
whitelist_from *@learninglinux.de
whitelist_from *.co.at
Es können vollständige Adressen, Domains oder auch Subdomains angegeben werden.
Für Blacklists gilt dasselbe:
blacklist_from *.microsoft.com
Damit wird Microsoft als Spam deklariert.
Viel Erfolg beim basteln!
Verfasser des Artikels: BatGirl
Lame installieren
Das folgende Tutorial beschreibt die Installation von LAME (Lame Aint an MP3 Encoder). Mit diesem Programm ist es möglich beispielsweise Wave Dateien in das MP3 Format zu konvertieren. Es handelt sich hierbei um ein Kommandozeilentool, welches aber auch in Kombination mit Programmen die eine GUI verwenden genutzt werden kann.
Erforderliche Pakete installieren
Im ersten Schritt muß man die erforderlichen Pakete installieren, die für den weiteren Verlauf der Installation notwendig sind.
- gcc
- make
- gtk
- gtk-devel
Download
Als aller erstes muß man die aktuelle Version von LAME in ein beliediges Verzeichnis downloaden. Zum Zeitpunkt als das Tutorial enstand war dies lame-3.96.1.tar.gz. Die aktuellste Version von LAME sollte sich aber immer an oberster Stelle befinden.
Entpacken
Zunächst die Konsole öffnen und in das geignete Verzeichnis navigieren
cd /usr/local/src/
zum Superuser “root” werden
su
und anschließend das Passwort eingeben. Danach entpackt man die Quellen mit folgenden Befehl.
tar xzf lame-3.96.1.tar.gz
Compilieren
Nun muß man in das soeben erstellte Verzeichnis wechseln.
cd verzeichnisname
und folgende Befehle nacheinander eingeben:
./configure
make
make install
Testen von LAME
Zum Abschluß könnt ihr nun testen ob LAME funktioniert. Dazu bitte die Konsole als Benutzer öffnen und folgendes eingeben:
Allgemein:
lame [Optionen][Quelle][Ziel]
Um von wave nach mp3 zu konvertieren beispielsweise:
lame home/musik/musictest.wav home/musik/musictest.mp3
Um von mp3 nach wave zu konvertieren beispielsweise:
lame –decode home/musik/musictest.mp3 home/musik/musictest.wav
Falls ihr alles richtig gemacht habt sollten sich nun die Zieldateien in dem gleichen Verzeichnis wie die Quelldateien befinden. Das ist allerdings nicht Voraussetzung und wurde nur in diesem Beispiel so gewählt.
APT für RPM
Es gibt bei Linux die verschiedensten Möglichkeiten Programme zu installieren. Die komfortabelste Möglichkeit ist die Installation mit Hilfe von Programmpaketen. Von den Distributoren werden die verschiedensten Werkzeuge angeboten um die Installation dieser Packages so einfach wie möglich zu gestalten.
Eines der besten Tools ist das Programm “Apt” (Advanced Packaging Tool) für das Packetformat .deb von Debian. Das gewünschte Programm oder auch Update wird automatisch aus dem Internet runtergeladen und installiert. Dabei werden alle Abhängigkeiten und Konflikte aufgelöst und z.B. fehlende Librarys sofort mit installiert. Dieses Programm gibt es jetzt auch für RPM-Pakete.
Voraussetzung für APT ist natürlich ein breitbandiger Internetanschluss, da alle Pakete aus dem Netz geholt werden. Das macht mit ISDN nicht wirklich Spass.
Zuerst müssen folgende Pakete auf dem System installiert werden:
- apt-0.5.15cnc6-rb.suse092.6..i586.rpm
- apt-libs-0.5.15cnc6-rb.suse092.6..i586.rpm
Die Pakete findet man z.B. unter
- http://ftp.gwdg.de/pub/linux/suse/apt/SuSE/9.2-i386/RPMS.suser-rbos/
Wenn diese Pakete auf dem Rechner installiert sind müssen wir Apt natürlich noch mitteilen, wo es die Pakete zur Installation herbekommt. Die Programmpakete liegen in sogenannten Repositories im Netz. Die Information wo diese Repositories genau zu finden sind steht in:
- http://ftp.gwdg.de/pub/linux/suse/apt/SuSE/9.2-i386/examples/
Man sollte aber nicht alle in dieser Liste angegebenen Quellen nutzen. Gerade für Einsteiger ist es ratsam einige Quellen aus der Liste zu entfernen, damit man sich nicht sofort das System zerschießt. Ratsam ist es “kernel of the day” “kde-unstable” und auch “x-org” zu entfernen. Die Quelle “security” sollte dagegen besser drin bleiben. Wenn ihr die Beispielliste runtergeladen habt, braucht ihr sie nur noch umzubennen.
Damit Apt auch unsignierte Pakete installiert und nicht nur Fehlermeldungen ausgibt muss in der Datei:
beim Eintrag:
der Wert:
gesetz werden. Wenn der Kernel nicht mit upgedatet werden soll muss in der Datei:
unter der Sektion RPM folgende Zeile eingegeben werden:
HOLD {“kernel-default”;”kernel-source”; };
So an dieser Stelle ist Apt fertig eingerichtet und kann genutz werden. Als erstes sollte der Befehl:
apt-get update
Damit wird praktisch eine Bestandsaufnahme der Software gemacht und die Struktur geordnet und die Updatemöglichkeiten angezeigt. Man kann nun mit dem Befehl:
apt-get upgrade
das gesamte System upgraden. Aber Vorsicht, dass kann natürlich etliche MB Daten auf die Platte schaufeln und man weiß natürlich nicht was so alles installiert wird. Besser ist es gezielt Programme zu installieren bzw. upzudaten. Dies macht man mit:
apt-get install paketname
apt-get remove paketname
apt-get upgrade paketname
Für Apt gibt es auch ein sehr gutes graphisches Frontend mit Namen “Synaptic”. Es ist ähnlich wie Yast zu bedienen und somit die komfortablste Art mit Apt zu arbeiten.
Die Installation von Synaptic ist mit Apt für RPM denkbar einfach. Man gibt auf der Kommandozeile einfeich ein:
apt-get install synaptic
ein und los gehts.
Apt für RPM ist auch für die anderen Distributionen erhältlich. Die Installation und Konfiguration ist die gleiche, nur werden andere Repositories genutzt.
RPM-Pakete verwalten
RPM ist die Abkürzung für Red Hat Package Manager. RedHat hat dieses Format entwickelt was sich mittlerweile auch als “Standard” bei vielen Distributionen durchgesetzt hat. Es ist allgemein gesagt ein Tool mit dem man installierte Pakete verwalten kann. Wie man dies nun über die Kommandozeile erledigt, soll die nachfolgende Anleitung näher bringen.
RPM-Quellen
Beim Download sollte darauf geachtet werden, dass die jeweils richtigen Pakete für die eigene Distribution verwendet werden. Also beispielsweise keine Pakete von SuSE für FedoraCore verwenden und andersherum.
Voraussetzung
Wie so oft unter Linux ist diese Funktion dem Systemverwalter “root” vorbehalten. Also geben wir folgenden Befehl in der Konsole ein und folgen der Anweisung das Passwort einzugeben.
su
Anschließend wechseln wir noch in das Verzeichnis in der sich die runtergeladenen Pakete befinden. Beispielsweise folgendermaßen:
cd rpmdownloads
Pakete installieren
Das Paket wird installiert soweit alle Abhängigkeiten erfüllt sind und keine Konflikte bestehen. Falls dies nicht der Fall sein sollte meldet rpm eine Fehlermeldung mit den benötigten Paketen und bricht die Installation ab.
rpm -i beispielrpm.rpm
Pakete deinstallieren
Dadurch wird das Paket aus der RPM-Datenbank ausgetragen, jedoch auch hier wieder unter Berücksichtigung ob Abhängigkeiten verletzt werden sollten.
rpm -e beispielrpm.rpm
Pakete aktualisieren
Wenn man sich ein aktuelleres Paket besorgt hat als das, welches man bereits installiert hat muß man nicht erst das alte deinstallieren. Hier kommt der Aktualisierungsmodus von rpm ins Spiel.
rpm -u beispielrpm.rpm
Pakete abfragen
Um mehr über ein rpm Paket zu erfahren bieten sich folgende Abfragen an.
Versionsnummer?
rpm -q beispielrpm.rpm
Wozu ist es gut?
rpm -qi beispielrpm.rpm
Was steckt drin?
rpm -ql beispielrpm.rpm
Ist das rpm bereits installiert?
rpm -qa |grep suchwort
Programme compilieren
Viele Linuxeinsteiger werden sich wohl fragen was es wohl mit diesem Linux-Dreisatz configure, make und make install auf sich hat und wann er denn jetzt zum Einsatz kommt. Diese Frage ist einfach beantwortet. Immer dann wenn Programme als Quelltext-Archive vorliegen und beispielsweise nicht als rpm-Pakete. Bei diesem Vorgang werden mit Hilfe eines Compilers ausführbare Programme aus tar.gz oder tar.bz2 Archiven erzeugt.
Voraussetzungen
Die folgenden Pakete müssen installiert sein:
- gcc (GNU C-Compiler)
- make (GNU make-Befehl)
- autoconf (Dienstprogramm zur Konfiguration von Quellcode- und Make-Dateien)
- automake (Programm zur automatischen Erzeugung von Makefile.in-Dateien)
- m4 (Implementation des traditionellen Unix-Makroprozessors.)
- libc-dev (benötigte Bibliotheken)
- binutils (Dienstprogramme für den C Compiler)
- checkinstall (rpm-Paket erzeugen)
Wohin mit den Quellen?
Bevor man die Quelltexte compilieren kann muß man sie erstmal entpacken. Dafür ist das Verzeichnis /usr/local/src/ vorgesehen. Öffnen wir also die Konsole und loggen uns als “root” ein.
su
Anschließend wechseln wir in dieses Verzeichnis.
cd /usr/local/src/
Entpacken
Hierhin entpacken wir nun das Archiv, der jeweiligen Endung entsprechend wie folgt:
beispiel.tar mit
tar xvf beispiel.tar.gz
beispiel.tar.gz mit
tar xvfz beispiel.tar.gz
beispiel.tar.bz2 mit
tar xvfj beispiel.tar.bz2
Compilieren
Zuerst starten wir das im aktuellen Verzeichnis befindliche Shell-Script configure. Dieses prüft welcher Compiler installiert ist und ob alle notwendigen Bibliotheken vorhanden sind. Abschließend wird ein sogenanntes “Makefile” erzeugt.
./configure
Durch den Aufruf von make wird dieses “Makefile” nun nach der Reihe abgearbeitet.
make
Zum Abschluß werden nun die erstellten Dateien an die richten Stellen im Dateisystem kopiert.
make install
oder
checkinstall make install
Mit den Informationen wird hierbei ein rpm-Paket der überwachten Installation erzeugt. Diese Variante würde ich auch empfehlen, da rpm-Pakete “sauberer” deinstalliert werden können.
Verfasser des Artikels: Christian

