Motorola Milestone: Linux Android Smartphone
Das Motorola Milestone hat Android sehr stark verbreitet. Der Hersteller Motorola kam wie aus dem nichts mit dem neuen Smartphone und hat alle begeistert. Sehr beeindruckend ist die Einsetzung von Google Android. Das Google Betriebssystem entwickelt sich immer schneller und mittlerweile holt der Android Market gegenüber dem App Store auf.
Das Android Betriebssystem basiert auf Linux, ebenso wie bei Linux wächst bei Android die Nachfrage. Für die Kunden ist Android kein Problem mehr, da es mit dem Namen Google gebrandet ist. Darüber hinaus ist das quelloffene Betriebssystem für die Hersteller sehr preiswert. Im Großen und Ganzen ist Android von Google die ideale Alternative zu Windows.
Sehr stark gepusht wurde das Betriebssystem durch das Motorola Milestone. Nach Jahren ist Motorola mit einem hervorragenden Smartphone auf den Markt zurück gekehrt. Das Milestone, in den USA Droid, ist mit einer 5 Megapixel Kamera sowie eine UMTS Schnittstelle ausgestattet. Das Gewicht dieses Smartphones liegt bei rund 165 Gramm inklusive Akku.
Bei dem Akku handelt es sich um einen 1400 mAh Akku, dieser ermöglicht es bis zu 6 Stunden zu telefonieren und eine Stand-by Zeit von bis zu 350 Stunden. Das Milestone gibt es sowohl mit Vertrag als auch ohne Vertrag. Durch die zahlreiche Prepaid Tarife ist sehr attraktiv sich vor dem Kauf zu erkundigen, dafür eignet sich beispielsweise der yiim.de Prepaid Vergleich.
Vor allem durch seine QWERTZ-Tastatur kommt das Milestone von Motorola sehr gut beim Kunden an. Der Besitzer kann das Smartphone sowohl über eine Tastatur steuern als auch über das hervorragende 9,4 Zentimeter große Display. Das Milestone bietet somit mehrere Möglichkeiten zur Bedienung. Dies ist ein klarer Vorteil gegenüber dem Konkurrenten, dem iPhone.
Der Android Smartphone Markt wächst immer stärker, wodurch dieser Markt für Programmierer immer spannender wird. Der Android Market bietet Applikationen für Android Smartphones, wie der App Store von Apple für das iPhone.
WLAN – manuelle Einrichtung unter SUSE
(am Beispiel Netgear USB Adapter MA111 und Router Gigaset SE105)
Wenn der USB Adapter zur Einrichtung eines drahtlosen Netzwerkes nicht automatisch erkannt wird steht man als Anfänger vor einem großen Problem. Diese Anleitung soll bei der manuellen Einrichtung helfen.
Erforderliche Pakete installieren
(am einfachsten unter YaST/Software/Software installieren)
- kernel-source (Der Kernel-Source)
- gcc (Der GNU C-Compiler)
- make (DER GNU make Befehl)
Fehlermeldungen vorbeugen
Konqueror öffnen und in das Verzeichnis usr/src/linux wechseln. In diesem Verzeichnis entweder gleich oder falls in einem späteren Schritt in der Konsole Fehlermeldungen auftauchen einen Ordner .tmp_versions erstellen und die Datei .config löschen.
Kernel compilieren
Konsole öffnen (als root) und in das Verzeichnis usr/src/linux wechseln.
make cloneconfig && make prepare
Treiber downloaden, entpacken und compilieren
Den Treiber von linux-wlan.org downloaden und nach /usr/src entpacken (bei mir läuft der linux-wlan-ng-0.2.1-pre16 ohne Probleme).
In der Konsole in das soeben entpackte Verzeichnis /usr/src/linux-wlan-ng-0.2.1-pre16 wechseln. Anschließend
make config
eingeben und nur die Frage “Build Prism2.5 USB (_usb) driver?” mit ja beantworten.
make all
eingeben und anschließend
make install
WLAN konfigurieren
Mit einem Editor die Datei etc/wlan/wlan.conf öffnen und bei SSID_wlan0 die eigene SSID eingeben
(z.B: “Connection_Point”).
SSID_wlan0=”ConnectionPoint”
Als nächstes muß die Datei /etc/wlan/wlancfg-DEFAULT in die eigene SSID umbenannt werden z.B.: /etc/wlan/wlancfg-ConnectionPoint.
Anschließend in der Konsole
chkconfig –add wlan
eingeben und anschließend
chkconfig wlan on
Nun öffnet bitte die Datei etc/modules.conf mit einem Editor und tragt dort egal wo folgendes ein.
alias wlan0 prism2_usb
Im nächsten Schritt muß man eine Datei Namens ifcfg-wlan0 mit einem Editor erstellen und nach etc/sysconfig/network speichern. Hier eine Beispieldatei, die aber noch angepaßt werden muß:
DEVICE=’wlan0′
ONBOOT=’yes’
BOOTPROTO=’static’
IPADDR=’192.168.2.3′ #ändern in eigene IP Adresse des Rechners
GATEWAYDEV=’wlan0′
GATEWAY=’192.168.2.1′ #ändern in eigene Router IP Adresse
TYPE=’Ethernet’
USERCTL=’yes’
NETMASK=’255.255.255.0′
NETWORK=’192.168.x.0′ #x muß vorletzte Zahl der IP Adresse sein
BROADCAST=’192.168.x.255′ #x muß vorletzte Zahl der IP Adresse sein
PEERDNS=’no’
Abschließend YaST öffnen => Netzwerkgeräte/ Netzwerkkarte/ Bereits Konfigurierte Geräte/ Ändern/ Bearbeiten
und folgende Angaben machen:
IP-Adresse (z.B: 192.168.2.3)
Subnetzmaske (z.B. 255.255.255.0)
Rechnername (z.B. linux)
Domainname (z.B. site)
Nameserver 1 (z.B. 192.168.2.1)
Domain-Suche 1 (z.B. site)
Standardgateway (z.B. 192.168.2.1)
SSID (z.B. ConnectionPoint)
Wenn ihr alles richtig gemacht habt solltet ihr euch nun mit einem Browser ins Internet einwählen können.
USB-Maus installieren
Oftmals gibt es bei der Konfiguration von einer zusätzlichen USB Maus Probleme. Scheitert die Hardwareerkennung, so muß man zwangsläufig die Konfiguration selber vornehmen.
Sind die entsprechenden Kernel-Module geladen, so gestaltet sich das als relativ einfach.
Das brauchen wir:
- einen installierten Editor wie emacs
- für den Fall der Fälle eine Live-Cd
- ein bißchen Mut
Mauserkennung prüfen
Zuerst überprüfen wir ob die USB Maus überhaupt erkannt wird, oder ob wir zusätzliche Kernel-Module nachladen müssen. Dazu öffnen wir eine Shell und geben folgenden Befehl ein:
cat /pfad/zur/maus
Die USB Maus befindet sich normalerweise unter:
/dev/usbmaus
/dev/input/mice
oder
/dev/psaux
Einfach mit dem ersten Pfad anfangen. Während cat ausgeführt wird, die angeschlossens Maus bewegen. Erscheinen komische Zeichen in der Shell, so ist das der richtige Pfad.
Wenn nichts passiert, cat mit strg+c beenden und mit dem nächsten Pfad probieren. Führt kein Pfad zur Maus, so müssen diverse Kernel-Module installiert werden.
Nehmen wir an, dass sich die Maus unter
/dev/usbmaus
befindet.
Konfiguration
Nun müssen wird die Maus noch bei der Konfiguration des Systems berücksichtigen. Maus, Keyboard und Monitor werden in der Konfigurationsdatei des X-Servers eingestellt. Diese befindet sich in
/etc/X11
und lautet Xfree86.conf oder xorg.conf. Um sicher zu gehen erstellen wir vor dem editieren eine Kopie.
su
gibt uns root Rechte und
cp /etc/X11/xorg.conf /home
kopiert die Datei nach /home
Nun editieren wir die xorg.conf im X11 Verzeichnis mit einem beliebigen Editor:
xemacs /etc/X11/xorg.conf
Es müßte sich eine relativ lange Datei öffnen. Wir scrollen tiefer, bis wir zur Sektion: “InputDevices” kommen. Dort findet sich irgendwo für die alte Maus/Touchpad der folgende oder ein ähnlicher Eintrag:
Section “InputDevice”
Driver “mouse”
Identifier “Mouse[1]”
Option “Device” “/dev/input/mouse0″
Option “Name” “SynPS/2 Synaptics TouchPad”
Option “Protocol” “explorerps/2″
Option “Vendor” “Sysp”
Option “ZAxisMapping” “4 5″
EndSection
Das ist der Abschnit, der die alte Maus oder wie hier, das Touchpad konfiguriert. Unterhalb dieser Sektion tragen wir nun folgendes ein:
Section “InputDevice”
Driver “mouse”
Identifier “Mouse[2]”
Option “Device” “/dev/input/mice”
Option “Name” “USBMOUSE”
Option “Protocol” “IMPS/2″
Option “ZAxisMapping” “4 5″
EndSection
Somit konfiguriert man eine zusätzliche Maus mit 3 Tasten und Scroll-Rad als Mouse[2] und dem Pfad /dev/usbmaus. Bitte den richtigen Pfad eintragen und aufpassen, das der Name der Maus eindeutig ist. Also nicht beide Mäuse einfach nur Maus nennen.
Außerdem muss man aufpassen, das jede Sektion mit einem Section “xxxx” anfängt und mit EndSection beendet wird. Oftmals befindet sich das EndSection der ersten Maus tiefer in der config Datei, nach vielen Kommentaren.
Nun müssen wir noch eine weitere Ergänzung an der xorg.conf vornehmen. Wir scrollen tiefer bis zur Section “ServerLayout”. Diese befindet sich fast ganz unten. Dort müssen wir eintragen, als was die neue Maus in das System eingebunden werden soll.
Dies kann
- “CorePointer” = fester Bestandteil des Systems oder
- “SendCoreEvents” = zusätzliches Eingabegerät sein.
Es darf jedoch für Keyboard und Maus jeweils nur ein “Core…” Gerät geben. Daher fügen wir in die Sektion folgende Zeile ein:
InputDevice “Mouse[2]” “SendCoreEvents”
Damit sieht die Sektion ungefähr so aus:
Section “ServerLayout”
Identifier “Layout[all]”
InputDevice “Keyboard[0]” “CoreKeyboard”
InputDevice “Mouse[1]” “CorePointer”
InputDevice “Mouse[2]” “SendCoreEvents”
Screen “Screen[0]”
EndSection
Speichern und Neustart des X-Server
Nun die editierte Datei speichern und den X-Server durch alt+strg+backspace neu starten. Danach findet man sich in der shell wieder. Der Login Manager sollte den X-Server automatisch wieder starten, ansonsten:
startx
Wenn alles richtig eingestellt wurde startet der X-Server ohne Probleme und die Maus funktioniert.
Trouble Shooting
Wenn der X-Server gar nicht mehr starten will, dann endet er mit einer Fehlermeldung. Zumeist wurde dann was falsch eingetragen. Die xorg.conf noch einmal prüfen. Dies geht in der shell natürlich nur noch mit einem Editor wie vi, oder emacs. Geht das alles nicht, dann die editierte xorg.conf löschen und die erstellte Sicherungskopie zurückkopieren.
Crasht der X-Server total, so hat man meistens was mit den “CorePointern” falsch gemacht. Da der Login Manager zumeist den X-Server gleich beim hochfahren startet, bleibt das System hängen bevor man etwas tun kann. Am besten eine Live CD nehmen und von der booten. Die xorg.conf überprüfen und wenn alles nicht geht, die Sicherungskopie zurück nach X11 kopieren.
Mehr Informationen unter: http://www.pc-erfahrung.de/Index.html?linux_usbmaus.html
Verfasser des Artikels: ronnin
Installation NVIDIA Grafikkartentreiber
Wenn man eine Linuxdistribution installiert, wird die 3D-Unterstützung für die Grafikkarte nicht mit installiert. Die Grafiktreiber die für die verschiedenen Modelle angeboten werden, sind universelle Treiber für einen Hersteller bzw. Grafikartentyp. Sie werden aber nicht vom Hersteller selber entwickelt sondern von Open-Source Projekten.
Nvidia ist der erste Grafikartenhersteller gewesen, der einen eigenen Treiber für Linux zur Verfügung stellt. In der folgenden Anleitung wird die Installation des Treibers auf einem Linuxsystem mit Hilfe der Kommandozeile beschrieben. Dies hat einen einfachen Grund. Wenn man bei Suse einen Online Update macht, wird von Zeit zu Zeit auch ein neuer Kernel eingespielt. Dies hat zur Folge, dass die 3D Unterstützung nicht mehr funktioniert und der Rechner im Textmodus hochfährt. Da man in diesem Fall keine Grafische Oberfläche mehr zu Verfügung hat kann man mit Yast die Installation der Treiber nicht mehr durchführen. Die Anleitung bezieht sich zwar auf Suse, kann aber durchaus auf andere Distributionen übertragen werden.
1. Mit dem Konqueror im eigenen Homeverzeichnis ein Verzeichnis mit dem Namen nvidia anlegen. Bearbeiten/Neu erstellen/Ordner
2. Den aktuellen Treiber für seine Grafikkarte von der Seite Nvidia.de runter laden und im Verzeichnis nvidia speichern.
3. In der Taskleiste unten eine Terminalsitzung öffnen. Dort wird dann
su -
für Superuser eingegeben und Enter gedrückt. Dann kommt die Aufforderung ein Passwort einzugeben. Dies ist das Rootpasswort. Bei der Eingabe geht der Cursor nicht weiter, also nicht verwirren lassen. Nun befindet man sich im Homeverzeichnis von Root
4. Nun muss man in den Textmodus wechseln und den X-Server ausschalten. Dies macht man mit dem Befehl
init 3
Bei Suse erscheint evtl. der Bootscreen, in diesem Fall bitte “F2″ drücken.
5. Es kommt wieder die Aufforderung ein Login zu machen. An dieser Stelle gibt man wieder
root
ein und das Rootpasswort.
6. Man muss nun in das Verzeichnis nvidia wechseln, da dort der Installer vom Treiber liegt. Also geben wir im Terminal
cd /home/deinusername/nvidia
ein. Um zu sehen was in diesem Verzeichnis liegt kann man einmal ein
ls -a
eingeben und bekommt alle Dateien angezeigt.
7. Bei dem Treiber handelt es sich um ein Installationsscript. Dieses Script muss man nun aufrufen. Dies geschieht indem man
sh NVIDIA-Linux-x86-1.0-6111-pkg1.run
eingibt und mit Enter bestätigt. Der Dateiname der eingegeben werden muss ist natürlich abhängig davon welche Version des Treibers ihr runter geladen habt.
8. Die Frage nach der Lizenz bitte akzeptieren.
9. Danach kann man die folgenden Schritte mit ok bestätigen. Zum Schluss wird man noch aufgefordert Sax zu starten und die 3D-Unterstützung zu aktivieren. Dies ist aber ab Suse 9.0 nicht mehr nötig. Bei Suse 9.2 muss allerdings das Nvidia Modul nach erfolgreicher Installation manuell geladen werden. Das macht man mit:
modprobe nvidia
Bei Suse 9.2 gibt es eine verwirrende Fehlermeldung:
WARNING: Your kernel was configured to include rivafb support as a loadable kernel module. The rivafb driver conflicts with the NVIDIA driver; the NVIDIA kernel module will still be built and installed, but be aware that the NVIDIA driver will not be able to function properly if the rivafb module is loaded!
Diese Meldung kann man einfach mit ok bestätigen.
10. In der Kommandozeile gibt man dann
init 5
ein und gelangt wieder zur Anmeldung.
Man erkennt sehr einfach am Nvidialogo welches beim Starten des X-Servers gezeigt wird, dass die 3D-Unterstützung aktiviert ist und der Treiber korrekt funktioniert.
Für diese Installation müssen die Kernelquellen installiert sein, dass ist ganz wichtig. Wenn eine Fehlermeldung kommt, dass die Module nicht eingebunden werden können, versucht es bitte mit einem älteren Treiber, der auch von der Nvidiaseite runter geladen werden kann.
Verfasser des Artikels: Schmiddi

