Linux-Zeitschriften

April 29, 2009 by Christian  
Kategorie Einsteiger

Für Profis

Sehr Praxisnah

Ideal für Einsteiger

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Tipp: Easy Linux ist für Einsteiger bestens geeignet. Ich habe diese Zeitschrift selbst aboniert und finde die Tutorials und Infos immer sehr anschaulich. Darüber hinaus ist sie mit 33,30 €  im Jahr die billigste von den drei genannten.

Kaum ein Betriebssystem ist unter Computerprofis so beliebt wie Linux, weshalb natürlich auch einige Linux Zeitschriften herausgegeben werden. Viele Linux Zeitschriften sind auf bestimmte Zielgruppen abgestimmt.

Linux-Magazin

Bereits 1994 erschien die erste Ausgabe desr Linux-Magazin Zeitschriften. Diese Linux Zeitschrift wendet sich primär an professionelle Anwender. Jeden ersten Donnerstag des Monats steht eine neue Zeitschrift für ein paar Euro im Handel.

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Linux-User

Die zweitälteste Linux Zeitschrift erscheint auch in Englisch, Polnisch, Rumänisch, Portugiesisch und Spanisch.Das auf Endbenutzer ausgerichtete Schwester-Zeitschrift LinuxUser erscheint im selben Verlag wie das Linux Magazin. Zunächst als Sonderheft konzipiert, gibt es LinuxUser nun an jedem dritten Donnerstag des Monats. Die Zeitschrift thematisiert eher den Einsatz von Linux in der Praxis.

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Easy Linux

Die dritte Linux Zeitschrift des Linux New Media AG Verlages ist EasyLinux. Diese Linux Zeitschrift richtet sich an Anwender, die auf Linux umsteigen. Der Preis beträgt ebenfalls nur wenige Euro. Seit 2006 erscheint EasyLinux nur noch quartalsweise, dafür aber seitenstärker.

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Sonstige Linux-Zeitschriften

Zu Beginn jedes geraden Monats erscheint freeX aus dem böblinger C&L Verlag. Hier wird nicht nur Linux, sondern auch andere freie BSD- und Unix-Derivate behandelt. In allen Zeitschriften liegt eine DVD mit Unix-Betriebssystemen und Anwendungsprogrammen bei.

Das Sonderheft der PC Praxis mit dem Namen Linux Intern aus dem Data Becker Verlag erscheint quartalsweise. Die Linux Zeitschrift enthält Konfigurationsanleitungen für Hard- und Software, sowie Produkttests. Es liegt auch eine DVD mit verschiedenen Linux-Distributionen und Software bei. Unter gleichem Namen erscheint bei Data Becker auch ein Buch.

Nicht zu vergessen ist natürlich auch die erste britische Linux Zeitschrift Linux Format, welche in viele Länder exportiert wird.

Fazit zu allen Linux Zeitschriften

Für jeden Kenntnisstand gibt es entsprechende Linux Zeitschriften. Ein Vorteil gegenüber Büchern ist die Leichtigkeit mit der die Artikel gelesen werden können. Also eher etwas für Zwischendurch, aber dennoch informativ. Die meisten Linux-Zeitschriften sind eine Bereicherung für die meisten Linuxuser.

KDE – Einstiegshilfe

August 5, 2008 by Christian  
Kategorie Einsteiger

Bildschirmschoner K-Menü / Kontrollzentrum / Erscheinungsbild / Bildschirmschoner
Fenster gruppieren/ nicht gruppieren K-Menü / Kontrollzentrum / Arbeitsfläche / Fensterleiste
Hintergrundbild K-Menü / Kontrollzentrum / Erscheinungsbild / Hintergrund
Programme zum Startmenü hinzufügen “rechtsklick” auf Startmenüknopf / Menü-Editor / entsprechende Rubrik wählen / “rechtsklick” / Neues Element / Pfad angeben
Schnellstartsymbole in Taskleiste bewegen “rechtsklick” auf entsprechendes Taskleisten-Symbol / … Knopf verschiebenAlternativ einfach mit der mittlere Maustaste auf das zu verschiebende Symbol klicken und Maus bewegen.
Schnellstartsymbol hinzufügen “rechtsklick” in Taskleiste / Hinzufügen
Stil ändern K-Menü / Kontrollzentrum / Erscheinungsbild / Stil
Standardbrowser festlegen K-Menü / Kontrollzentrum / KDE-Komponenten / Dateizuordnungen / text / html / In der Registerkarte “Allgemein” die Rangfolge der ausführbaren Browser festlegen, vorausgesetzt ihr habt mehr als einen installiert.
Taskleiste verkleinern K-Menü / Kontrollzentrum / Arbeitsfläche / Kontrolleisten / Größe
Wo befindet sich der Autostart-Ordner? Um Programme nach dem Systemstart automatisch zu starten, zieht man am einfachten das Symbol (als Verknüpfnug) in den Ordner /home/DEINUSERNAME/.kde/Autostart.
Disketten formatieren K-Menü / System / Dateisysteme / KFloppy
Notizen machen K-Menü / Dienstprogramme / Desktop / KNotesEs erscheint ein gelbes “post-it” in der Kontrollleiste, mit dessen Hilfe man durch einen “rechtsklick” neue Notizen speichern kann.
Konsole mit neuem Look K-Menü / System / Terminals / Konsole / Einstellungen / FarbschemaNachdem die gewünschten Angaben getätigt wurden muß man allerdings noch die Einstellungen mit “Als Standard speichern” dauerhaft festlegen.
Dateien suchen Für diesen Zweck bietet KDE das Tool kfind welches sich im K-Menü under “Dateien suchen” befindet. Wenn man nicht den kompletten Namen einer Datei oder eines Verzeichnisses weiß ersetzt man eine beliebige Buchstabenkombination einfach mit einem *.
kfind Verlauf löschen Die Datei wo der Verlauf von kfind gespeichert wird befindet sich unter /home/DEINUSERNAME/.kde/share/config/kfindrc.
Benutzer kann PC nicht herunterfahren Kontrollzentrum / Systemverwaltung / Anmeldungsmanager / Herunterfahren / bei “Herunterfahren erlauben” die lokale Einstellung von “Nur Systemverwalter” auf “Alle” umstellenDamit man diese Änderungen vornehmen kann muß man auf den unteren Button “Sytemverwaltungsmodus” klicken und das root Passwort eingeben.
Größe der Icons im K-Menü ändern Im Verzeichnis /home/[name]/.kde/share/config gibt es die Datei kickerrc, dort findet man im Bereich [menus] den Eintrag “MenuEntryHeight=”. Hier kann man die Höhe der Einträge in px eingeben (32, 22, 16).Anschließend die Änderungen speichern.

In der Shell “dcop kicker Panel restart” eingeben um die Änderungen wirksam zu machen.

Programme unter KDE schnell starten Manchmal braucht man ein Programm und will sich nicht durch das ganze Menü klicken.

Es gibt eine einfache Methode (am Beispiel von Kate):

Einfach die Tastenkombination Alt+F2 drücken. Es erscheint ein Fenster, da gibt man dann kate ein, und das Programm startet.

Wenn man eine Systemdatei editieren will braucht man root-Rechte, auch das geht:

Einfach kdesu kate eingeben, es erfolgt die Abfrage des root-Passwortes, dann startet wieder das Programm.

Rechte im Dateisystem

August 5, 2008 by Christian  
Kategorie Einsteiger

Für viele Linuxeinsteiger ist das Rechtesystem anfangs etwas verwirrend. Die nachfolgende Anleitung soll einen ersten Einblick geben.

Bei Linux-Dateisystemen ist grundsätzlich jede Datei einem Benutzer und einer Gruppe zugeordnet. Der Besitzer hat die Möglichkeit Benutzern, Gruppen und auch Anderen gewisse Rechte zuzuweisen.

Unter einer Gruppe versteht man eine Anzahl von Benutzern mit kollektiven Rechten. Diese Gruppen kann der Benutzer root anlegen und die Benutzer können durch die Eingabe von folgendem Befehl in der Konsole ihre Gruppe herausfinden:
groups

Verzeichnisse
Geben wir nun zuerst in der Konsole folgenden Befehl ein um uns die Darstellung der Rechte in der Konsole zu verdeutlichen.

ls -l

Wir erhalten danach eine Auflistung mehrerer Verzeichnisse die in folgendem Format aufgelistet werden.

drwxr-xr-x 6 ll-root users 192 2005-01-16 14:24 documents

Dateien
Damit wir auch ein Beispiel für die Rechte einer Datei haben wechseln wir in unserem Fall mit
cd documents
in das Verzeichnis um den Inhalt und somit eine Datei angezeigt zu bekommen.

-rw-r–r– 1 ll-root users 541656 2004-11-14 15:45 bewerbung.pdf

Rechte
Anhand der dritten Spalte kann man erkennen, dass die Datei bewerbung.pdf ll-root gehört und in der vierten Spalte das ll-root der Gruppe users angehört.

Widmen wir uns nun der eigentlich interessanten ersten Spalte. Diese gibt Auskunft über die Rechte der Benutzer, der Gruppe und Anderere auf dieses Verzeichnis oder die Datei.

Typ Benutzerrechte Gruppenrechte Rechte Anderer
- rw- r– r–

Typ
Der erste Block steht für den Typ, wodurch nun auch an unseren beiden Beispielen (Verzeichnis documents und Datei bewerbung.pdf) der Unterschied deutlich wird.

(d) für Verzeichnis
(-) normale Datei
(l) Querverweis

Benutzer, Gruppe und Andere
Diese Blöcke folgen dem gleichen Schema und haben immer den Aufbau rwx oder alternativ ein – an dieser Stelle.

(r) Lesezugriff
(w) Schreibzugriff
(x) Ausführungszugriff
(-) nicht erlaubt

Bei Verzeichnissen bedeutet (r) dass der Inhalt des Verzeichnisses angezeigt werden kann. Das Schreibrecht (w) dass neue Dateien angelegt werden können und (x) erlaubt das Wechseln in diesen Ordner.

Linux Live-CDs

August 5, 2008 by Christian  
Kategorie Einsteiger

Knoppix
Knoppix ist eine komplett von CD lauffähige Zusammenstellung von GNU/Linux-Software mit automatischer Hardwareerkennung und Unterstützung für viele Grafikkarten, Soundkarten, SCSI- und USB-Geräte und sonstige Peripherie. KNOPPIX kann als Linux-Demo, Schulungs-CD, Rescue-System oder als Plattform für kommerzielle Software-Produktdemos angepasst und eingesetzt werden. Es ist keinerlei Installation auf Festplatte notwendig. Auf der CD können durch transparente Dekompression bis zu 2 Gigabyte an lauffähiger Software installiert sein. Als Windowmanager wird KDE verwendet.
Homepage: Knopper.net

Gnoppix
Am Anfang basierte Gnoppix auf Debian (wie Knoppix) jetzt wurde das System geändert und Gnoppix basiert jetzt auf Ubuntu-Linux.Als Windomanager wird Gnome verwendet.
Homepage: Gnoppix.org / Ubuntulinux.org

Kanotix
Kanotix ist ein vollständiges, von CD bootendes Linux-System mit grafischer Oberfläche auf der Basis von Debian Sid mit den Tools aus Knoppix, mehr dazu steht hier. Es handelt sich um eine sogenannte “Live-CD”, eine Festplatte ist zum Arbeiten nicht erforderlich. Auf Datenträger wie Festplatten, USB-Stick, Disketten kann jedoch zugegriffen werden. Dateien auf NTFS-Partitionen können auf jeden Fall gelesen werden, (experimenteller) Schreibzugriff ist (auf eigenes Risiko) möglich. Kanotix kann auch auf eine (freie!) Partition installiert werden.
Homepage: Kanotix.org

Mandriva One
One basiert auf dem für seine Benutzerfreundlichkeit bekannten und mehrfach ausgezeichneten Mandriva, komplettiert durch eine Sammlung von Anwendungen, die entweder Äquivalente zu Microsoft® Windows® Software darstellen oder mit deren Dokumentformaten kompatibel sind. Also hält Sie jetzt nichts mehr davon ab, in die Linux-Dimension durchzustarten.
In der Kaufversion ist ein USB-Key dabei, der alle Einstellugen speichert, in der Downloadversion nicht.
Download: Mandirva One

SuSE Live-Eval
SuSE bietet eine Live-CD in mehreren Versionen an: Live-CD mit KDE
Live-CD mit Gnome
Live-CD Audio
Live-CD 64bit
Live-DVD mit KDE und Gnome
Download: Es gibt eine große Anzahl an Mirrors weltweit. DeutschlandInternational
Homepage: Novell.com

SLAX
SLAX ist eine bootfähige CD-ROM, die das Linux Betriebssystem beinhaltet. Es läuft direkt von der CD-ROM, ohne dass Sie es installieren müssen. Die hier beschriebene Live-CD basiert auf der Linux-Distribution Slackware.Alle Skripte und Quelltexte sind frei erhältlich und können zum Erstellen Ihrer eigenen Live-CD verwendet werden.
Homepage: SLAX.org

FreeSBIE
Wer sich etwas weiter wagen will sollte FreeSBIE probieren. Es basiert auf FreeBSD und lässt sich mit dem BSDInstaller auch auf Festplatte installieren und auf eine FreeBSD 5.3 stable updaten.
Homepage: FreeSBIE.org

Des weiteren gibt es noch GRML für Administratoren, und die Knoppix-STD (Security Tools Distribution).

Dies ist nur eine Auswahl und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Versionsnummern und Downloadgrößen wurden bewußt weggelassen, da in regelmäßigen Abständen neue Versionen erscheinen.

Verfasser des Artikels: BatGirl

Laufwerke unter Linux

August 5, 2008 by Christian  
Kategorie Einsteiger

Was die Ein/Umsteiger wohl am meisten beschäftigt:
Wo sind meine Laufwerke ( c:, d:) und wie heißen sie jetzt?
Wie krieg ich eine Platte neu ins bestehende System?

Linux verwendet ein anderes Dateisystem, und wenn man mal begriffen hat wie es läuft, dann ist vieles einfacher.

Im Gegensatz zu Windows kann man unter Linux verschiedene Dateisysteme verwenden:
ext2fs – Standardfilesystem
ext3fs – Journaling Filesystem
ReiserFS – Das Reiser Journaling Filesystem Experimentiell!
jfs – Journaling Filesystem

Nach einer Installation sind die schönen Laufwerksbuchstaben weg, plötzlich steht hier hda1, hda2, hdc und möglicherweise andere.

Das liegt an der Verwaltung von Linux:
Jedes System hat 2 IDE-Controller für je 2 Geräte (Systeme mit 4 werden hier nicht berücksichtigt, ändern aber nichts, nur die Liste wird länger):

1.IDE mit Master und Slave
2.IDE mit Master und Slave

daraus ergeben sich die Bezeichnungen für die Platten:

1.IDE-Master : hda
1.IDE-Slave : hdb
2.IDE-Master : hdc
2.IDE-Slave : hdd

Und woher kommen die Ziffern?
Als Beispiel nehmen wir ein System mit einere Platte am 1.IDE als Master, ein CD-Laufwerk als Slave. Am 2.IDE als Master eine zweite Platte. Die erste Platte enthält das System und den Swap-Bereich, die zweite Platte die home-Partition.

Damit ergeben sich folgende Werte:

/dev/hda1 = / (root)
/dev/hda2 = swap
/dev/hdb = /cdrom (hier entfällt die Ziffer, da man CDs nicht partitionieren kann)
/dev/hdc1 = /home

Jetzt muss Linux nur noch wissen wo sich die Geräte befinden und wie sie heißen.
Dies wird in der Filesystem-Tabelle abgelegt. Diese Datei heißt fstab und liegt im Verzeichnis /etc.

Sie könnte dann etwa so aussehen:

/dev/hda1 / ext3 defaults 1 2
/dev/hdc1 /home ext3 defaults 1 2
/dev/hdc /cdrom auto ro,noauto,user,exec 0 0
/dev/fd0 /floppy auto noauto,user,sync 0 0
/dev/hda2 swap swap pri=42 0 0

Zwischen den verschiedenen Distributionen bestehen hier aber Unterschiede, deshalb kann die Datei abweichen.

Das root-Verzeichnis wird immer als erstes gemountet, da das System sonst nicht läuft, daher steht es an der ersten Stelle in der fstab. Audio-CDs, Video-CDs, DVDs kann man nicht mounten, die Programme erkennen das Dateisystem automatisch.

Verfasser des Artikels: BatGirl

Linux Dateisysteme

August 4, 2008 by Christian  
Kategorie Einsteiger

Ein Dateisystem (engl.filesystem) ermöglicht es Dateien zu öffnen, zu ändern und zu speichern. Das Dateisystem ist als Verzeichnisbaum mit verschiedenen Dateien welche das Dateisystem mitbringt dargestellt.

Damit die Daten organisiert werden können benötigt das Betriebssystem eine Grundstruktur auf dem Datenträger, in welchem die Daten geordnet werden können. Genau genommen legt das Dateisystem das Format der Verzeichniseinträge, dem Superblock, dem Bootblock, der Inode-Liste, etc. fest. Linux kann mit verschiedenen Dateisystemen umgehen, deren Grundstruktur jeweils verschieden ist.

Klassische Linux-Dateisysteme
Unter die klassischen Linux-Dateisystemen fällt unter anderem ext2fs.

ext2fs findet seinen Ursprung in der frühen Vergangenheit von Linux. Lange Zeit war ext2fs das verbreiteste Dateisystem. Es zeichnet sich durch hohe Geschwindigkeit, Sicherheit und durch Freiraum für künftige Erweiterungen aus. Erst mit dem Einzug von sogenannten Journaling File Systemen verlor ext2fs an Bedeutung.

Der grosse Nachteil der klassischen Dateisysteme ist die Empfindlichkeit gegenüber Systemausfällen. Wird z.B. das ext2fs nicht korrekt ausgehängt, wird nach einem Neustart ein filesystemcheck der kompletten Partition auf Datenkonsistenz durchgeführt.

Da dieser Scan, je nach grösse der Festplatte, sehr lange dauern kann und das System in dieser Zeit nicht oder nur sehr beeinträchtigt genutzt werden kann, wurden die Journaling File Systeme entwickelt.

Journaling File System
Bei den sogennanten Journaling File Sytemen werden alle offenen Transaktionen protokolliert. Nach einem Systemausfall werden nun nur noch die betroffenen Dateien überprüft. Nicht mehr das gesammte Dateisystem. Der langwierige Prozess des filesystemcheck’s ist nicht mehr notwendig, weil das System genau weiss, wo es unterbrochen worden ist. Anhand eines Logs (Journal) kann das System einfach und schnell wieder einen konsistenten Zustand herstellen.

Die wichtigsten Journaling File Systeme unter Linux:

ext3fs
Entworfen von Stephen Tweedie, basierend auf ext2fs.

reiserFS
Von Hans Reiser und dem Namesys-Entwicklungsteam stammendes Dateisystem. Hat sich als mächtige Alternative etabliert. Vorteile: bessere Speicherverwaltung, bessere Zugriffsleistung.

XFS
Von SGI stammendes Dateisystem, hat seinen Ursprung Anfang der 90er in UNIX.
XFS ist ein 64-Bit Journaling File System und ist besonders gut für den Umgang mit grossen Dateien geignet.

JFS
Von IBM entwickeld, wurde 2001 als Version 1.0 auf den Markt gebracht.
Ist als 64-Bit Journaling File System ebenfalls für grosse Dateien und Partitionen geeignet.

Kein Dateisystem kann allen Anwendungsgebieten gerecht werden, da jedes System seine eigenen Stärken und Schwächen hat.

Es sollte immer abgewägt werden welche Bereiche für das eigene Vorhaben am wichtigsten sind. Es ist jedoch gleichwohl zu Empfehlen ein Journaling File System zu verwenden. Welches, ist jedem Anwender selbst überlassen.

Verfasser des Artikels: Antikeloides

Linux Bücher

August 4, 2008 by Christian  
Kategorie Einsteiger

Ein Buch, wenn es so zugeklappt daliegt, ist ein gebundenes, schlafendes, harmloses Tierchen, welches keinem was zuleide tut. Wer ihm die Nase nicht gerade zwischen die Kiefern steckt, den beißt es auch nicht.

(Wilhelm Busch)

Da Linux doch sehr anders aufgebaut ist als MS-Windows, muß man sich näher damit beschäftigen, um nicht bei jeder Gelegenheit Probleme zu bekommen. Für diese Aufgabe gibt es jede Menge Bücher am Markt. Einige muß man kaufen (oder ausleihen) andere gibt’s auch Online oder zum Download.

Ein paar dieser Bücher möchte ich euch vorstellen.

Linux: Installation, Konfiguration, Anwendung
Author: Michael Kofler
Verlag: Addison-Wesley
Preis: ca. 60 Euro (gebunden)

Das Buch behandelt SUSE 9.0 und 9.1, Red Hat Enterprise 3, Fedora Core 2 und 3 (Beta), Mandrakelinux 10.1 sowie Knoppix 3.6 (korrigierter Nachdruck ab 11/2004).
Die beigelegte DVD enthält SuSE 9.1 prof. (32bit) ohne Sourcen.

Der Kofler ist das Standartwerk unter Linux, es hat über 1300 Seiten und ist in 5 Kapitel unterteilt.
Installation und erste Schritte / Anwendungen / Arbeiten mit der Shell / Konfiguration und Grundlagen / Server-Konfiguration
Dieses Buch wird regelmäßig aktualisiert und/oder neuaufgelegt, daher ist eine genau Angabe des Inhalts schwierig.

Linux/Unix: Grundlagen, Kommandos und Konzepte
Author: Helmut Herold
Verlag: Addison-Wesley
Preis: ca. 50 Euro (gebunden)

Es ist ein allgemeines Buch über Linux, welches sich nicht auf eine bestimmte Distribution beschränkt. Es beschäftigt sich mit grafischen Oberflächen nur am Rande, ebenso mit Anwendungen.
Es behandelt ausschließlich Grundlagen die die Konsole betreffen und mit dem Hintergrund zu Linux/Unix wie Dateisystem, Ein- und Ausgabeumleitung, Pipes und Filter, Editoren für die Konsole, Netze (lokal und Internet) und dem Prozeßkozept. Dazu gibt es noch einen großen Referenzteil über Befehle. Wer mit grafischen Awendungen alleine zurecht kommt, hat mit diesem Buch ein gutes Nachschlagewerk.

Linux in a Nutshell
Author: mehrere, da Übersetzung
Verlag: OReilly
Preis: ca. 36 Euro (broschiert)

Ein Nachschlagewerk der anderen Art. Dieses Buch behandelt Linuxbefehle (Referenzteil), das Boot-Verfahren, Paketmanager (rpm und dpkg), verschiedene Shells, Editoren, System- und Netzwerkverwaltung, Versionskontrolle mit CVS und RCS und die Desktopmanager KDE, Gnome und fvwm2 (am Rande). Es ist sicherlich kein reines Einsteigerbuch, aber als Nachschlagewerk gut zu gebrauchen.

Online-Bücher
11 Bücher (versch. Themen) bei Galileo Computing
6 Bücher (versch. Themen) bei OReilly

Alle Bücher erscheinen in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen, daher können nur ca-Preise und keine ISBN-Nummern angegeben werden. Die Bücher sind überall erhältlich, auf Bestellung sicherlich auch in der Buchhandlung um die Ecke. Desweiteren ist dies nur eine kleine Auswahl der am Markt erhältlichen Bücher zu diesem Thema.

Verfasser des Artikels: BatGirl

Distributionen

August 4, 2008 by Christian  
Kategorie Einsteiger

Linux selbst ist nur der Kernel (Betriebssystemkern) und frei im Internet verfügbar. Dazu gibt es eine große Anzahl von ebenfalls freier Software wie beispielsweise tausende GNU-Tools.

Einige Distributionen haben es sich zur Aufgabe gemacht aus dem Kernel und freier Software (GNU-Tools, XFree, einer Shell, verschiedener Anwendungsprogramme und vieles mehr) lauffähige Systeme zu erstellen. Das Ergebnis bezeichnet man als Linux oder GNU/Linux als Anerkennung für das GNU-Projekt.

Hier nun die bekanntesten Distributionen im Überblick:

SuSE
SuSE ist wahrscheinlich eine der am leichtesten und komfortabelsten zu installierenden Distributionen auf dem Markt. Das ist wohl auch einer der Gründe, warum sich viele Anfänger für diese Distribution entscheiden. Mit (meist) wenigen Handgriffen kommt man zu einem funktionierenden Linux-System für den Desktop.

Red Hat
Red Hat hat generell einen sehr guten Ruf und wird vor allem in professionellen Bereichen häufig verwendet. Ohne Vorkenntnisse könnte man als Linux-Neuling mit dieser Distribution jedoch etwas überfordert sein, insbesondere bei der Integration neuer Hard- und Software.

Fedora Core
Fedora Core ist ein Community-Projekt und aus Red Hat entstanden. Die Distribution wird oft mit SuSE auf eine Stufe gestellt, da ein sehr komfortabler Installer Linux-Anfängern den Weg zu einem funktionierenden System vereinfacht.

Mandrake
Mandrake setzt zunehmend auf eine einfachere Bedienung und eine grafische Benutzerführung bei der Installation und Konfiguration. Dies hat wohl auch entscheidend für die zunehmenden Beliebtheit dieser Distribution in der letzten Zeit beigetragen.

Knoppix
Knoppix eignet sich ideal für Linux-Interessierte, die keine Daten auf die Festplatte installieren wollen, da es komplett von CD startet. Deswegen ist das von Dipl.Ing. Klaus Knopper entwickelte Knoppix auch besonders als Test- und Rettungssystem geeignet.

Debian
Debian unterscheidet sich von anderen Distributionen dadurch, da keine kommerzielle Firma dahintersteckt, sondern nur freiwillige Entwickler. Debian gilt als schlankes und stabiles System, ist im Vergleich zu anderen Distributionen jedoch schwer zu konfigurieren und daher eher für fortgeschrittenere Anwender zu empfehlen.

Slackware
Slackware ist die Distribution die Unix am nächsten steht und auf der auch Distributionen wie SuSE und Red Hat basieren. Slackware ist eher eine Distribution für “Linux-Experten”, da es keine grafischen Werkzeuge wie beispielsweise YaST bei SuSE zum Einrichten des Systems gibt. Da alle Einstellungen in den Konfigurations-Dateien editiert werden können ist es wahrscheinlich auch deswegen bei erfahrenen Linux-Usern sehr beliebt.

Ubuntu
Ubuntu Linux ist eine relativ neue Distribution, die auf Debian basiert und daher sehr stabil läuft. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf aktuellen Softwarepaketen und guter Hardwareerkennung und Unterstützung. Neue Versionen erscheinen halbjährlich. Ubuntu hat sich innerhalb weniger Monate zu einer der beliebtesten Distributionen entwickelt und ist sehr benutzerfreundlich.

Gentoo
Gentoo hat seinen Namen von dem kleinen und schnellen Eselspinguin und ist eine Distribution für Benutzer, die ein sehr individuelles System wollen. Für die Installation sollte man schon weitreichendere Linux-Kenntnisse besitzen, da dabei aus den Quellen der Pakete kompiliert wird.

Arch Linux
Arch Linux unterscheidet nicht wie andere Distributionen zwischen Entwicklungs- und stabilen Versionen, da die Programme immer auf dem neuesten Stand gehalten werden. Es ist eine sehr schlanke Distribution und kann fast ausschließlich über eine einzige Datei konfiguriert werden.

Für diejenigen, die Linux erstmal testen wollen steht auch eine Übersicht von verschiednene Live-CD`s mit einer kurzen Erklärung dazu bereit.

Linux Geschichte

August 4, 2008 by Christian  
Kategorie Einsteiger

Die Geschichte von Linux begann 1991 in Finnland, als der damals 21-jährige Informatikstudent Linus Torvalds anfing ein neues unixbasiertes Betriebssystem zu entwickeln. Unix ist eines der ältesten Betriebssysteme und wird vor allem in großen Rechenzentren eingesetzt.

Das ist ein Auszug aus dem Posting von Linus Torvalds vom 1. August 1991 in der Newsgroup comp.os.minix:

“…As I mentioned a month(?) ago, I’m working on a free version of a minix-lookalike for AT-386 computers. It has finally reached the stage where it’s even usable (though may not be depending on what you want), and I am willing to put out the sources for wider distribution. It is just version 0.02 (+1 (very small) patch already), but I’ve successfully run bash/gcc/gnu-make/gnu-sed/compress etc under it…”

Übersetzung:

“…Wie ich bereits vor einem Monat (?) angekündigt habe, arbeite ich an einer freien Version eines Minix-ähnlichen Systems für AT-386 Computer. Es hat endlich eine Ebene erreicht, auf der man es benutzen kann (möglicherweise auch nicht, kommt halt darauf an, was ihr machen wollt), und ich bin bereit, die Quellen für die Verteilung bereitzustellen. Es ist gerade mal Version 0.02 (+1 (ziemlich kleiner) Patch), aber ich habe schon erfolgreich bash/gcc/gnu-make/gnu-sed/compress usw. laufen lassen…”

Quelle: http://de.wikipedia.org

Linus gab den Quellcode schon in einer sehr frühen Entwicklungsphase im Internet bekannt und forderte andere Programmierer auf sich an seinem Projekt zu beteiligen.

Linux wird inzwischen von einer großen Anzahl an freiwilligen Programmierern 24 Stunden am Tag zeitlich versetzt auf der ganzen Welt in seiner Entwicklung vorangetrieben. Da der gesamte Quellcode frei verfügbar ist, können Entwickler einfach neue Funktionen integrieren bzw. Programmierfehler schnell finden und beseitigen.

Linus Torvalds hat für Linux den Pinguin Tux als offizielles Maskottchen gewählt. Der Schöpfer des Pinguins Larry Ewing hat ihn mit dem Zeichenprogramm GIMP geschaffen und sein Werk kostenlos zur Verfügung gestellt.
Die Zahl der Linux-Anwender ist seit der Entstehung 1991 von einigen wenigen bis heute auf schätzungsweise über 10 Millionen weltweit gestiegen und steigt noch weiter an.