Konqueror Einstiegshilfe
| Desktop-Verknüpfung erstellen | Konqueror öffnen / in das gewünschte Verzeichnis wechseln / Datei auswählen die verknüpft werden soll / mit gedrückter linken Maustaste auf den Desktop ziehen und loslassen / “Hiermit verknüpfen” auswählen und das Symbol an die gewünschte Stelle bewegen |
| Konqueror maximiert starten | Konqueror öffnen / in das gewünschte Startverzeichnis wechseln / Menü / Einstellungen / Ansichtsprofil “filemanagement” speichern / Fenstergröße im Profil speichern / speichern |
| Kontextmenü erweitern (“als root bearbeiten”) | Manche Dateien lassen sich nur als root editieren. Um das Kontextmenü (“rechtsklick” im Konqueror) um die Aktion “als root bearbeiten” zu erweitern gibt es folgenden Download:
http://www.kde-apps.org/content/ download.php?content=11998 Diese Datei (edit as SU.desktop) muß man in das Verzeichnis file:/opt/kde3/sha re/apps/konqueror/servicemenus entpacken. Danach sollte das Kontextmenü um die Aktion “als root bearbeiten” erweitert worden sein. |
| Startverzeichnis des Konquerors ändern | Konqueror öffnen / in das gewünschte Startverzeichnis wechseln / Menü / Einstellungen / Ansichtsprofil “filemanagement” speichern / speichern |
| FTP und der Konqueror | Um mit dem Konqueror auf einen FTP-Server zugreifen zu können muß man die URL im nachfolgenden Format in der Adreßzeile eingeben und anschließend der Passwortaufforderung folgen.
ftp://username@ftp.meintestserver.de |
| versteckte Dateien und Ordner anzeigen | Damit der Konqueror versteckte Dateien und Ordner (.sosiehtdasaus) anzeigt muß man im Menü / Ansicht / “Versteckte Dateien anzeigen” einen Haken setzen. |
| Konqueror als root öffnen | K-Menü / System / Dateiverwaltung / Konqueror (Systemverwaltungs-Modus)
Für den Fall das man als “normaler” Benutzer eingeloggt ist und beispielsweise eine Systemdatei ändern will hat man unter KDE die Möglichkeit den Konqueror im Systemverwaltung-Modus zu öffnen. |
| Konqueror maximiert starten | Konqueror öffnen / in das gewünschte Startverzeichnis wechseln / Menü / Einstellungen / Ansichtsprofil “webbrowsing” speichern / Fenstergröße im Profil speichern / speichern |
| POPUP Blocker | Konqueror öffnen / Menü / Einstellungen / Konqueror einrichten / Java & JavaScript / Registerkarte / Javascript / bei “neue Fenster öffnen” entweder “Intelligent” oder “Ablehnen” wählen |
Gimp Grundlagen
| Fensterpositionen speichern | Da man mit Gimp mit einer Vielzahl von Fenstern arbeitet ist es hilfreich die Positionen der Fenster einer Sitzung zu speichern, um sie nach einem Neustart an der gewohnten Position wiederzufinden.
Gimp-Hauptmenü / Datei / Einstellungen / Sitzung / Fensterpositionen jetzt speichern |
| Kreis zeichnen | Malwerkzeug “einen ellyptischen Bereich wählen” / Shift und die linke Maustaste gedrückt halten / Größe durch Mausbewegung festlegen / “rechtsklick” Bearbeiten / Auswahl nachziehen / gewünschte Einstellungen machen und bestätigen |
| feinen Kreis zeichnen | Malwerkzeug “einen ellyptischen Bereich wählen” / Shift und die linke Maustaste gedrückt halten / Größe durch Mausbewegung festlegen / “rechtsklick” Auswahl/ Pfad aus Auswahl / “rechtsklick” Bearbeiten / Pfad nachziehen / gewünschte Einstellungen machen und bestätigen |
| Linie zeichnen | Malwerkzeug auswählen (Pinsel / Stift) / Startpunkt setzen mit “linksklick” / Shift gedrückt halten / Endpunkt setzen |
| Filter sind gesperrt | Am einfachsten “rechtsklick” auf das zu bearbeitende Bild klicken und Bearbeiten / Kopieren auswählen. Anschließend Menü / Datei/ Neu und dann erneut “rechtsklick” / Bearbeiten / Einfügen. Nun sollten wieder alle Filter auf die gewünschte Graphik anwendbar sein. |
| Screenshot | Gimp-Hauptmenü / Datei / Holen / Screen Shot und darauf achten, dass das gewünschte Fenster für den Screen Shot direkt unter dem Screen Shot-Aufnehemen-Dialog liegt. |
| Helligkeit und Kontrast | Menü / Werkzeuge / Farben / Helligkeit-Kontrast |
| Farbton und Sättigung | Menü / Werkzeuge / Farben / Farbton-Sättigung |
| Graphik verkleinern | Menü / Werkzeuge / Transformationen / Skalieren
Dabei sollte man aber beachten das die Graphik verzerrt wird soweit man im Gimp-Hauptdialog nicht bei Höhe und Breite beibehalten ein Kreuz gesetzt hat. |
| Graphik zuschneiden | Menü / Werkzeuge / Transformationen/Zuschneiden – Größe ändern / gewünschten Bereich festlegen / auf Zuschneiden “klicken” |
| Graphik drehen | “Symbol” oder Menü / Bild / Transformationen / gewünschte Grad zum Drehen auswählen |
| rückgängig machen | Um bei einem länger zurückliegenden Ausgangszustand wieder zum Originalbild zu gelangen ist es am einfachsten unter Menü / Bearbeiten / Journal den gewünschten Zustand wiederherzustellen. Doch Vorsicht! Da ab einer gewissen Anzahl von getätigten Änderungen nicht mehr wiederhergestellt werden kann empfiehlt es sich zwischenzuspeichern. |
| schwarzweiß Foto | Menü / Bild / Modus / Graustufen |
| Logo mit Schrift | Gimp-Hauptmenü / Xtns / Script-Fu / Logos / ein Skript auswählen / Text und Farben auswählen |
KDE Shortcuts
August 5, 2008 by Christian
Kategorie Helferlein
| Tastenkombination | Aktion |
| Alt + F1 | K-Menü öffnen |
| Alt + F2 | öffnet eine Kommandozeile |
| Alt + F3 | klappt aktuelles Menü auf |
| Alt + F4 | schließt aktuelles Fenster |
| Alt + Tab | wechselt zwischen Programmen auf der aktuellen Arbeitsfläsche |
| Strg + Tab | wechselt zwischen Arbeitsflächen |
| Strg + F1-F12 | schaltet zwischen Arbeitsflächen um |
| Strg + Alt + Esc | jedes Fenster auf das man klickt wird zerstört |
| Strg + Alt + Backspace | beendet X Window-System |
| Strg + Alt + L | sperrt den Bildschirm |
| Strg + Esc | zeigt aktuelle Prozessliste an |
KDE – Einstiegshilfe
August 5, 2008 by Christian
Kategorie Einsteiger
| Bildschirmschoner | K-Menü / Kontrollzentrum / Erscheinungsbild / Bildschirmschoner |
| Fenster gruppieren/ nicht gruppieren | K-Menü / Kontrollzentrum / Arbeitsfläche / Fensterleiste |
| Hintergrundbild | K-Menü / Kontrollzentrum / Erscheinungsbild / Hintergrund |
| Programme zum Startmenü hinzufügen | “rechtsklick” auf Startmenüknopf / Menü-Editor / entsprechende Rubrik wählen / “rechtsklick” / Neues Element / Pfad angeben |
| Schnellstartsymbole in Taskleiste bewegen | “rechtsklick” auf entsprechendes Taskleisten-Symbol / … Knopf verschiebenAlternativ einfach mit der mittlere Maustaste auf das zu verschiebende Symbol klicken und Maus bewegen. |
| Schnellstartsymbol hinzufügen | “rechtsklick” in Taskleiste / Hinzufügen |
| Stil ändern | K-Menü / Kontrollzentrum / Erscheinungsbild / Stil |
| Standardbrowser festlegen | K-Menü / Kontrollzentrum / KDE-Komponenten / Dateizuordnungen / text / html / In der Registerkarte “Allgemein” die Rangfolge der ausführbaren Browser festlegen, vorausgesetzt ihr habt mehr als einen installiert. |
| Taskleiste verkleinern | K-Menü / Kontrollzentrum / Arbeitsfläche / Kontrolleisten / Größe |
| Wo befindet sich der Autostart-Ordner? | Um Programme nach dem Systemstart automatisch zu starten, zieht man am einfachten das Symbol (als Verknüpfnug) in den Ordner /home/DEINUSERNAME/.kde/Autostart. |
| Disketten formatieren | K-Menü / System / Dateisysteme / KFloppy |
| Notizen machen | K-Menü / Dienstprogramme / Desktop / KNotesEs erscheint ein gelbes “post-it” in der Kontrollleiste, mit dessen Hilfe man durch einen “rechtsklick” neue Notizen speichern kann. |
| Konsole mit neuem Look | K-Menü / System / Terminals / Konsole / Einstellungen / FarbschemaNachdem die gewünschten Angaben getätigt wurden muß man allerdings noch die Einstellungen mit “Als Standard speichern” dauerhaft festlegen. |
| Dateien suchen | Für diesen Zweck bietet KDE das Tool kfind welches sich im K-Menü under “Dateien suchen” befindet. Wenn man nicht den kompletten Namen einer Datei oder eines Verzeichnisses weiß ersetzt man eine beliebige Buchstabenkombination einfach mit einem *. |
| kfind Verlauf löschen | Die Datei wo der Verlauf von kfind gespeichert wird befindet sich unter /home/DEINUSERNAME/.kde/share/config/kfindrc. |
| Benutzer kann PC nicht herunterfahren | Kontrollzentrum / Systemverwaltung / Anmeldungsmanager / Herunterfahren / bei “Herunterfahren erlauben” die lokale Einstellung von “Nur Systemverwalter” auf “Alle” umstellenDamit man diese Änderungen vornehmen kann muß man auf den unteren Button “Sytemverwaltungsmodus” klicken und das root Passwort eingeben. |
| Größe der Icons im K-Menü ändern | Im Verzeichnis /home/[name]/.kde/share/config gibt es die Datei kickerrc, dort findet man im Bereich [menus] den Eintrag “MenuEntryHeight=”. Hier kann man die Höhe der Einträge in px eingeben (32, 22, 16).Anschließend die Änderungen speichern.
In der Shell “dcop kicker Panel restart” eingeben um die Änderungen wirksam zu machen. |
| Programme unter KDE schnell starten | Manchmal braucht man ein Programm und will sich nicht durch das ganze Menü klicken.
Es gibt eine einfache Methode (am Beispiel von Kate): Einfach die Tastenkombination Alt+F2 drücken. Es erscheint ein Fenster, da gibt man dann kate ein, und das Programm startet. Wenn man eine Systemdatei editieren will braucht man root-Rechte, auch das geht: Einfach kdesu kate eingeben, es erfolgt die Abfrage des root-Passwortes, dann startet wieder das Programm. |
At – Erinnerung in der Konsole
Da hat man sich nun einmal ins Forum vertieft und nach 20 Minuten stellt man fest, dass die Pizza im Ofen verbrannt ist…
Mit dem Programm “at” kann das nicht mehr passieren, und man kann noch einige andere Sachen damit anstellen. At ist, wie der Name schon andeutet, ein Programm, mit dem man einen odere mehrere Befehle zu einem gegebenen Zeitpunkt ausführen kann.
At akzeptiert verschiedene Zeitpunktangaben als Optionen, beispielsweise “at teatime” (das ist eigentlich ein Gag, es steht für 4 Uhr Nachmittags) oder “at 15:30″.
Man kann auch relative Zeitangaben übergeben (das ist wunderbar für die Pizza) z.B. “at +15 minutes” (das + bedeutet so und soviel Minuten/Stunden/etc. nach dem aktuellen Zeitpunkt).
Nach der Eingabe von beispielsweise “at now + 15 minutes” in der Konsole erhält man eine Ausgabe in der Art:
warning: commands will be executed using /bin/sh
at>
Hier kann man nun beliebige Befehle eingeben, beispielsweise “beep” um einen Piepston zu erzeugen, der z.B. signalisiert, dass die Pizza fertig ist.
Die Eingabe schließt man mit Strg+D ab und schließt das Konsolenfenster. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen sie die Manpage (man at) oder Fragen sie im Forum. :)
Verfasser des Artikels: florolf
Rechte im Dateisystem
August 5, 2008 by Christian
Kategorie Einsteiger
Für viele Linuxeinsteiger ist das Rechtesystem anfangs etwas verwirrend. Die nachfolgende Anleitung soll einen ersten Einblick geben.
Bei Linux-Dateisystemen ist grundsätzlich jede Datei einem Benutzer und einer Gruppe zugeordnet. Der Besitzer hat die Möglichkeit Benutzern, Gruppen und auch Anderen gewisse Rechte zuzuweisen.
Unter einer Gruppe versteht man eine Anzahl von Benutzern mit kollektiven Rechten. Diese Gruppen kann der Benutzer root anlegen und die Benutzer können durch die Eingabe von folgendem Befehl in der Konsole ihre Gruppe herausfinden:
groups
Verzeichnisse
Geben wir nun zuerst in der Konsole folgenden Befehl ein um uns die Darstellung der Rechte in der Konsole zu verdeutlichen.
ls -l
Wir erhalten danach eine Auflistung mehrerer Verzeichnisse die in folgendem Format aufgelistet werden.
drwxr-xr-x 6 ll-root users 192 2005-01-16 14:24 documents
Dateien
Damit wir auch ein Beispiel für die Rechte einer Datei haben wechseln wir in unserem Fall mit
cd documents
in das Verzeichnis um den Inhalt und somit eine Datei angezeigt zu bekommen.
-rw-r–r– 1 ll-root users 541656 2004-11-14 15:45 bewerbung.pdf
Rechte
Anhand der dritten Spalte kann man erkennen, dass die Datei bewerbung.pdf ll-root gehört und in der vierten Spalte das ll-root der Gruppe users angehört.
Widmen wir uns nun der eigentlich interessanten ersten Spalte. Diese gibt Auskunft über die Rechte der Benutzer, der Gruppe und Anderere auf dieses Verzeichnis oder die Datei.
| Typ | Benutzerrechte | Gruppenrechte | Rechte Anderer |
| - | rw- | r– | r– |
Typ
Der erste Block steht für den Typ, wodurch nun auch an unseren beiden Beispielen (Verzeichnis documents und Datei bewerbung.pdf) der Unterschied deutlich wird.
(d) für Verzeichnis
(-) normale Datei
(l) Querverweis
Benutzer, Gruppe und Andere
Diese Blöcke folgen dem gleichen Schema und haben immer den Aufbau rwx oder alternativ ein – an dieser Stelle.
(r) Lesezugriff
(w) Schreibzugriff
(x) Ausführungszugriff
(-) nicht erlaubt
Bei Verzeichnissen bedeutet (r) dass der Inhalt des Verzeichnisses angezeigt werden kann. Das Schreibrecht (w) dass neue Dateien angelegt werden können und (x) erlaubt das Wechseln in diesen Ordner.
LDAP
Zuerst die grundlegende Frage, was ist LDAP. LDAP ist ein Verzeichnissdienst, was man im entferntesten Sinne evtl. mit einer Datenbank vergleichen kann.
Es dient, unter anderem, dafür eine zentrale Benutzerverwaltung einzurichten. Man legt einen User im Verzeichnis an, und sofort hat er Zugriff auf das Netzwerk. Vorteile: Es gibt für sehr viel Software ldap-Module. Email, FTP, Apache usw. Man erstellt ihn also an einer zentralen Stelle und er hat Zugriff auf sämtliche Dienste mit einem Name und Passwort. Natürlich gilt dies auch für die Shell, so aber nun zur Installation und Einrichtung von LDAP:
Installation
Mit Yast das LdapV2-Server, Ldap-devel, nss_ldap und pam_ldap installieren und folgende Änderungen an der Config vornehmen:
/etc/openldap/slapd.conf #Server-Konfigurationsdatei
include /etc/openldap/schema/core.schema
include /etc/openldap/schema/cosine.schema
include /etc/openldap/schema/nis.schema
include /etc/openldap/schema/inetorgperson.schema
include /etc/openldap/schema/samba.schema
include /etc/openldap/schema/openldap.schema
pidfile /var/run/slapd.pid
argsfile /var/run/slapd.args
database ldbm #bestimmt die Datenbank.
suffix “dc=omeco,dc=de” #bestimmt Base DN (Name des directory)
rootdn “cn=Manager,dc=omeco,dc=de” #bestimmt Admin (root) Namen, Base DN muss dabeistehen
rootpw secret #root Passwort, auch eine Verschlüsselung ist möglich
directory /var/lib/ldap
index objectClass eq
/etc/openldap/ldap.conf #Client-Konfigurationsdatei
host 192.168.1.15 #bestimmt den Ldap-Server
base o=omeco.de #bestimmt Base DN wobei o für organization steht
/etc/ldap.conf #Konfigurationsdatei für Ldap-Namenservice, Pam-Modul, Shadow Paket und NSS host: 192.168.1.15 #Ldap-Server
base: dc=omeco,dc=de #Anfang der Search Base
ldap_version 3 #Ldap Version die zu verwenden ist
pam_password crypt #aktiviert Unix-Crypt hash mechanism, ansonsten NT Synchronization Service
ssl no #deaktiviert SSL-Unterstützung
nss_base_passwd dc=omeco,dc=de #gibt an, wo sich die einzelnen Werte direkt befinden
nss_base_shadow dc=omeco,dc=de #laut Doku erst ab einer Datenbank von ca 5000 Einträgen
nss_base_group dc=omeco,dc=de #nötig, verringert dann die Suchzeit
/etc/nsswitch.conf #Konfigurationsdatei wo sich Pam auch die Einstellungen holt
passwd: compat ldap #Nur diese zwei Einträge müssen geändert werden
group: compat ldap #wobei “fast” immer SuSE bzw. Yast dies erledigt
Ldap starten, am besten direkt im RunLevel eintragen.
org.ldif anlegen und folgendes eintragen:
dn: dc=omeco,dc=de
objectclass: organization
o: omeco.de
ldapadd -D cn=Manager,dc=omeco,dc=de -x -W -f org.ldif
Hier haben wir den Hauptcontainer erstellt.
Der Befehl zum eintragen, ändert sich nicht und wird auch für die nachfolgenden Ldif-Dateien verwendet.
root.ldif anlegen und folgendes eintragen:
dn: cn=Manager,dc=omeco,dc=de
objectClass: organizationalRole
objectClass: top
objectClass: simpleSecurityObject
cn: Manager
description: Root User
userPassword: {crypt}e0tn415VzByrY
Dies ist nun der Hauptuser. Das passwort ist unverschlüsselt secret.
groups.ldif anlegen und folgendes eintragen:
dn: ou=groups,dc=omeco,dc=de
objectClass: organizationalUnit
objectClass: top
ou: groups
description: Gruppen
Dies ist die Standartgruppe, in der neue User eingetragen werden. Weitere Eintragungen, wie Standartpasswort sind noch möglich
user.ldif anlegen und folgendes eintragen:
dn: ou=people,dc=omeco,dc=de
objectClass: organizationalUnit
objectClass: top
ou: people
dn: cn=Michael B,ou=people,dc=omeco,dc=de
userPassword: 12345
cn: Michael B
gecos: Michael B
gidNumber: 100
homeDirectory: /home/michael
loginShell: /bin/bash
objectClass: top
objectClass: person
objectClass: posixAccount
objectClass: shadowAccount
shadowExpire: -1
shadowFlag: 0
shadowInactive: -1
shadowLastChange: 10877
shadowMax: 999999
shadowMin: 0
shadowWarning: 7
sn: B
uid: michael
uidNumber: 1001
Somit hätten wir unseren ersten User angelegt. Bevor man restartet, sollte man noch die gid (Gruppen ID) nachprüfen, ob diese auch wirklich noch frei ist, bei uid natürlich auch. Dann steht einem ersten Loginversuch nichts mehr im Weg.
Der Restart ist nicht notwendig, man kann auch über die Konsole die einzelnen Dienste neustarten. Ich habe die Methode des Neustarts gewählt um sicher zu sein, dass ich nichts vergesse und weil es einfacher ist.
Samba und Ldap
Seit dem Release 2.2.3a von Samba, wird Ldap unterstützt. Leider ist es immernoch notwendig, Samba neu zu kompilieren, damit es mit Ldap lauffähig ist.
Syntax:
./configure -with-ldapsam
make
make install
libldap-dev und libsldapd-dev werden aber dazu benötigt, achtung sind die beiden Dateien nicht vorhanden, so meldet Samba keine Fehlermeldung, mit:
./configure –with-ldapsam | grep ldap
meldet er ldap.h failed, wenn die beiden Dateien nicht vorhanden sind. Dann sollte man nachinstallieren und make clean vor der Neuinstallation durchführen.
Ab Version 3 unter SuSE ist dies nicht mehr notwendig. Bei mir lokal wurden die RPM-Pakete gleich mit ldap-Unterstützung installiert, dies ist aber erst seit SuSE Version 9.0 der Fall.
In der Datei smb.conf sollten dann folgende Einträge hinzugekommen sein:
/etc/samba/smb.conf
[global]
ldap server = 127.0.0.1
ldap admin dn = cn=Manager,dc=omeco,dc=de
Übernahme der bestehenden User:
Unter http://www.padl.com/OSS/MigrationTools.html findet man Shell-Skripte, welche die Übernahme bestehender User in Ldap übernehmen.
Verfasser des Artikels: Panic
Einbinden von Windowspartitionen
Es ist ja häufig so, dass Linux als 2. System neben Windows auf dem heimischen PC installiert ist. In diesem Fall möchte man ja auch ganz gerne einmal auf die Daten, die in der Windowspartition gespeichert sind, zugreifen. Dies ist von Linux aus sehr einfach möglich. Linux kannn nämlich, im Gegensatz zu Windows, auf fast alle Dateisysteme zugreifen.
Linux ist es vollkommen egal auf welcher Festplatte oder in welcher Partition Daten liegen. Wichtig ist nur, dass die Partition korrekt im Dateibaum eingehangen “gemountet” wird. Zu diesem Zweck müssen wir Linux mitteilen an welcher Stelle im Dateibaum wir die Partition mounten wollen. Für die nachfolgend beschriebenen Schritte muss man als Root angemeldet sein. Um diesen Mountpunkt zu erstellen geben wir folgenden Befehl ein:
mkdir /WindowsC
Dieser Befehl erstellt im Rootverzeichnis (/) das Verzeichnis WindowC, dies ist dann der Mountpunkt.
Um nun auf die Daten zugreifen zu können die nun auf dem Windowslaufwerk “c:” liegen, gibt man den folgenden Befehl ein:
mount -t vfat /dev/hda1 /WindowsC
Dabei steht “vfat” für das FAT32 Dateisystem welches auf der 1. Festplatte (hda) in der 1. primären Partition (hda1) zu finden ist. Dies muss natürlich je nachdem wo die Windowspartition liegt angepasst werden. Danach folgt die Angabe wohin das Laufwerk gemountet werden soll. In unserem Fall haben wir den Mountpunkt “WindowsC” genannt. Man kann ihn natürlich nennen wie man will.
So hat man natürlich die Partition nur so lange eingebunden bis man sie unmountet mit:
umount /dev/hda1
oder
umount /WindowsC
Will man die Partition beim Hochfahren des Rechners grundsätzlich mounten, muss mann dies in die Datei fstab eintragen. Dazu muss man auch als Root angemeldet sein. Am einfachsten für Einsteiger ist es, sich als Root an einer grafischen Oberfläche anzumelden.
Um die Datei zu ändern öffnet man mit einem Editor seiner Wahl (z.B. Kate oder Kwrite) die Datei
/etc/fstab
und trägt folgende Zeile dort ein:
/dev/hda1 /WindowsC vfat user 0 0
Jetzt wird die Partition bei jedem Start dauerhaft automatisch gemountet. Damit aber auch alle “normalen” User auch auf dieses Laufwerk zugreifen können müssen noch die Rechte geändert werden. Das macht man mit dem folgenden Befehl:
chmod 777 /WindowsC
Damit haben dann alle User Vollzugriff.
Dies alles gilt für FAT32 Dateisysteme. Hat man aber ein XP auf der Platte mit einem NTFS Dateisystem ist das ganze nicht so unproblematisch. Voraussetzung ist, dass der installierte Kernel den NTFS-Zugriff bereits unterstützt. Auf NTFS Dateisysteme kann Linux sicher nur lesend zugreifen. Der Schreibzugriff wird von allen Distributionen als experimentel bezeichnet. Daher ist es ratsam die NTFS Partition nur lesend zu mounten. Der Eintrag in der fstab sieht dann so aus:
/dev/hda1 /WindowsC ntfs ro,noauto 0 0
Verfasser des Artikels: Schmiddi
Zeitsynchronisation über NTP
Um euch zumindest das Umstellen eurer PC-Uhren zu ersparen, oder falls das schon passiert ist zu helfen, die Uhren genau(er) gehen zu lassen, hier ein “mini Tutorial zu NTP”:
Was ist NTP überhaupt?
NTP steht für Network Time Protocol und ist, wie der Name schon sagt, dazu gedacht Uhrzeiten über das Netz zu übertragen.
Und was bringt mir das?
Es gibt viele sogenannte Zeitserver im Internet, welche mehr oder weniger genau die aktuelle Zeit liefern. Mit diversen Programmen kannst du automatisch beim Booten deine Systemuhr “nachkorrigieren”.
Aber meine Systemuhr geht doch genau?
Spätestens wenn du ein paar Wochen im Urlaub warst und deinen Computer komplett stromlos hattest nicht mehr. In deinem Rechner befindet sich eine Komponente namens RTC (Real Time Clock).
Die ist heutzutage meines Wissens meistens im BIOS integriert. Um die Zeit weiterhin “aktuell” halten zu können wenn der Rechner aus ist, braucht deine RTC eine spezielle Stromversorgung, meistens eine kleine Mignonzelle. Aber auch die gibt nach einiger Zeit den Geist auf und muss irgendwann mal ausgewechselt werden.
Manchmal passiert es auf mysteriöse Weise (vielleicht weil oben gennanter Fall sich ankündigt), dass eben diese RTC etwas ungenau geht. Mit der Zeit kann sich das dann aufsummieren. Erstmal sind es 10 Minuten, dann eine halbe Stunde, dann stellst du die Uhr mal wieder nach, etc…
Unter Linux wird die Zeit übrigens beim Booten ausgelesen, dann während der Laufzeit vom Betriebssystem verwaltet und erst beim Herunterfahren wirder in die RTC geschrieben.
(Das geschieht nicht von Seiten des Kernels, sondern durch ein sog. Startskript, dass das Programm hwclock dazu benutzt diese Zeit auszulesen und wieder zu speichern.)
Und was ist jetzt mit NTP?
Ob eure Distribution das schon standardmäßig nutzt weiß ich nicht. Ich werde mal versuchen es möglichst distributionsunabhängig zu beschreiben. Es gibt erstmal mehrere Clientprogramme, beispielsweise Chrony und ntpdate.
Hier werde ich ntpdate beschreiben, weil ich das momentan selbst nutze. Zu Chrony findet sich einiges auf der offiziellen Seite: http://chrony.sunsite.dk/.
Erstmal sollte man ein Paket mit dem Namen ntpdate oder auch ntp mit dem jeweiligen Paketmanager installieren. Mit diesem Paket sollte auch ein passendes Startskript auf dem Rechner landen.
Von Debian kenne ich es so, dass eine Konfigurationsdatei in /etc/default/ntpdate landet. (An die Profis: Ja, Ja, Ja… ich weiß, da dort auch nur die entsprechenden Umgebungsvariablen gesetzt werden und ntpdate an sich keine Konfigurationsdatei hat.)
Da befindet sich eine Variable “NTPSERVERS”, dort trägt man einen (am besten nahe gelegenen) Timeserver ein. Bei mir wäre das z.B. time.uni-freiburg.de. Wer sowas für sich nicht findet kann beispielsweise time.fu-berlin.de nehmen.
Unter Umständen muss man auch das entsprechende Startskript direkt modifizieren. Dazu sollte eine Suche bei diversen Suchmaschinen nach “ntpdate Distributionsname” sicher die entsprechenden Dateien enttarnen.
Viel Spaß und genaue Uhren.
Verfasser des Artikels: florolf
Konfiguration des Bootloaders Grub
Um Linux (oder irgendein anderes Betriebssystem) zu starten braucht es einen sogenannten Bootloader. Auch Windows bringt einen (zugegeben recht unflexiblen) Bootloader mit.
Unter Linux sind vor allem Lilo und Grub beliebt, wobei Grub in letzter Zeit immer mehr verwendet wird, da er allgemein flexibler ist. Das Bootmenü wird bei Grub über die Datei /boot/grub/menu.lst konfiguriert, in /boot/grub/ liegen noch einige andere Dateien, die man aber lieber in Ruhe lassen sollte.
Eine menu.lst kann z.B. so aussehen:
timeout 5
default 0
fallback 1title Linux
root (hd0,0)
kernel /boot/vmlinuz-2.6.7-1-686 root=/dev/hda1 vga=792
initrd /boot/initrd.img-2.6.7-1-686title Oldlin
root(hd0,0)
kernel /boot/vmlinuz-2.4.22-1-386 root=/dev/hda1 vga=792
initrd /boot/initrd.img-2.4.22-1-386
Diese menu.lst teilt Grub mit, dass er (ich werde im folgenden von “der Grub” ausgehen, da Grub für “Grand unified Bootloader” steht, was meines erachtens maskulinum ist :)) ein Menü mit zwei Einträgen darstellen soll, wobei der erste die Standardeinstellung ist und der zweite als “Notfalllösung” genommen wird, nach 5 Sekunden wird automatisch der erste Eintrag gebootet, doch dazu gleich mehr.
Es ist anzumerken, dass Grub Festplatten und Partitionen anders bezeichnet als Linux:
Aus /dev/hda wird (hd0)
/dev/hda1 -> (hd0,0)
/dev/hdc3 -> (hd2,2)
/dev/hdd1 -> (hd3,0)
usw
Doch nun zu der Konfigurationsdatei Zeile für Zeile:
timeout 5 -> das bedeutet, dass der Benutzer 5 Sekunden Zeit hat, einen anderen Eintrag zu wählen oder eine Sonderfunktion von Grub aufzurufen.
default 0 -> als Standardeintrag soll der erste (Grub fängt immer an bei 0 zu zählen) gewählt werden (ist natürlich nur bei mehreren Einträgen sinnvoll)
fallback 1 -> Wenn das Booten des “default”-Eintrags fehlschlägt (beispielsweise weil der Kernel nicht gefunden wurde, Fehler, die “nach” dem Bootloader passieren, wie eine “Kernel panic” werden von Grub nicht behandelt) wird der Zweite verwendet (auch das ist nur bei Mehreren sinnvoll)
color yellow/blue blue/yellow -> bedeutet, dass ein nicht Ausgewählter Eintrag gelbe Schrift auf blauem Hintergrund und ein ausgewählter Eintrag blaue Schrift auf gelbem Hintergrund hat.
Nun beginnt die Konfiguration des ersten Eintrags:
title Linux -> dieser Eintrag wird im Menü als “Linux” angezeigt.
root (hd0,0) -> der Kernel und die restlichen Dateien in diesem Eintrag liegen auf (hd0,0) (->/dev/hda1)
kernel /boot/vmlinuz-2.6.7-1-686 root=/dev/hda1 vga=792 -> als Kernel wird /boot/vmlinuz-2.6.7-1-686 geladen, alles was danach folgt sind Kerneloptionen die nichts für Grub ändern, sondern an den Kernel übergeben werden (root von Grub und root als Kerneloption sind UNABHÄNGIG)
initrd /boot/initrd.img-2.6.7-1-686 -> diese Zeile bezeichnet eine sogenannte “initial Ramdisk”, welche nicht immer benötigt wird und nicht von allen Distributionen verwendet wird. Die genaue Bedeutung würde den Rahmen des Tutorials sprengen.
Danach folgt der zweite Eintrag, welcher nach dem gleichen Muster aufgebaut ist.
Eine Anmerkung zu Color:
Folgende Farben sind für die Vorder- und Hintergrundfarbe erlaubt: black blue green cyan red magenta brown light-gray.
Nur für die Vordergrundfarbe (Schriftfarbe) sind folgende Farben erlaubt: dark-gray light-blue light-green light-cyan light-red light-magenta yellow white
Man kann die Schrift auch blinken lassen, in dem man vor die jeweilige Vordergrundfarbe ein blink- setzt (z.B. blink-yellow). Color ist optional.
In diesem Tutorial konnte nur ein Bruchteil der Dinge erläutert werden, die mit Grub möglich sind. Interessierten sei http://www.gnu.org/software/grub/manual/grub.html empfohlen (Englisch), hier werden alle Funktionen von Grub beschrieben.
Verfasser des Artikels: florolf

